Sonntag, 3. Juni 2012

Schneckenwanderung

Nach vier Wochen Trockenzeit ohne einen einzigen Tropfen Regen, hat es gestern Abend wenigstens ein bisschen geregnet. Zumindest genug um die Erdoberfläche anzufeuchten und quasi für den "großen Guss" vorzubereiten, der da hoffentlich noch kommen wird. Denn Wasser wird dringend gebraucht. Trotz des übermäßigen Regens im April waren die Wochen davor und danach so trocken, dass der Aprilniederschlag den Mangel nicht wett machen konnte. So ist auch nach wie vor die Beregnung/Bewässerung des Privatgartens oder das Auto waschen mit dem Gartenschlauch nicht wirklich erlaubt. Ich komme da allerdings nicht drum herum, da meine Bonsai in den kleinen Töpfen innerhalb von zwei Tagen auf den Komposthaufen wandern würden. Das gleiche gilt für den Gemüsegarten.

Heute morgen um sechs Uhr mache ich also direkt einen kleinen Rundgang, um zu sehen wie viel es tatsächlich geregnet hat. Mein Regenmesser sagt mir traurige zwei Liter. Dafür ist es sehr dunstig und es fällt feiner Fieselregen. Der Garten ist oberflächlich sehr feucht, perfektes Wetter für Schnecken. Und in der Tat, sehe ich die Nacktschnecken überall herzumkriechen. Ich kann mir nicht helfen, ich hasse diese nimmersatten Pflanzenkiller so sehr, dass ich sie alle zerquetsche. Nun ist mein Rasen mit unzähligen Schneckenleichen übersät. Ich bin mir sicher dass sich die Vögel darüber freuen werden.

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