Montag, 9. Juli 2012

Wurmsafternte

Meine Wurmkultur arbeitet hervorragend! Die Würmer brauchten zwar zu Beginn ein wenig Zeit sich anzusiedeln, aber nun nach einem Jahr ist die ganze "Wormery" voll mit sich fleißig vermehrenden Würmern. Neben den "tiger worms" Eisenia fetida, die mit dem Behälter geliefert wurden, habe ich weitere vom Angelzubehör gekauft, um eben den üblich langsamen Start ein wenig zu beschleunigen. Diverse Regenwürmer aus meinem Garten habe ich auch einfach in die Wurmfarm getan.

Schnell füllte sich die erste Schicht, da wir reichlich Gemüse verzehren und außerdem ab und an Müll aus dem Nagerkäfig dazu kommt. Also Kartoffelschalen, Reste von Karotten, Zucchini, Gurke, geschredderte Bananenschalen, Zeitungspapier, Laubblätter aller Art und Brotreste. Schon bald kam die zweite Ebene dazu.

Den ersten Winter haben meine Würmer gut überstanden. Die Wurmtonne hatte ich am Zaun im Schatten windgeschützt aufgestellt in der Hoffnung, dass dort eben das Klima, wenn auch nur minimal, aber dennoch etwas milder ist. Zum Glück war der Winter allerdings nicht so kalt, so dass nicht viele Würmer gestorben waren. Ansonsten hätte ich mir wohl mehr Mühe gegeben die Wurmfarm mit Luftpolsterfolie und Vlies abzudecken. Jetzt in den Sommermonaten sind die Würmer wieder voll aktiv.

Meine Wormery

Mittlerweile habe ich geschätzte 15l Flüssigdünger abgezapft. Jede Woche ergibt es im Durchschnitt zwischen 0,5 - 1l, die ich meist direkt verwende. Den Wurmsaft verdünne ich 1:10 und gebe ihn dann so auf Tomaten oder meine Bonsai. Somit ermöglicht die Wurmkultur eine kostenlose Premiumdüngung pro Woche. Erst heute habe ich noch eine 200ml Flasche Bonsaidünger im Handel gesehen, die dann schlappe 4,99 Pfund kosten sollte. Und wieder beim abendlichen Füttern meiner Würmer ins Fäustchen gelacht!

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