Freitag, 31. August 2012

Solent Bonsai Society - das August-Treffen

Das August-Treffen der Solent Bonsai Society war wesentlich besser besucht als das Juli-Treffen. Vermutlich wegen der im Juli stattfindenden Olympischen Spiele in London, saßen bei meinem ersten Treffen nur etwa acht Mitglieder im Raum, hingegen nun fast alle 26 Mitglieder anwesend waren.

Dank meiner schlechten Ortskenntnisse in Fareham hatte ich mich zunächst verfahren und kam etwa zehn Minuten zu spät. Ärgerlich! Normalerweise sind meine Orientierungssinne sehr gut, vor allem wenn ich bereits schon einmal die Strecke gefahren war. Glücklicherweise begann das Treffen im Allgemeinen später, so dass es nicht weiter schlimm war. Keith machte mich ein offizielles Mitglied bevor Kenny lautstark auf die Stühle bat. Jean verkaufte wie gewöhnlich Verlosungstickets 50pence pro Stück.

Es wurden einige Vereinsaktivitäten besprochen wie zum Beispiel die 25th Anniversary Salisbury Bonsai Show Anfang August, zu der ich auch gegangen war. Arthur als Show Manager hatte allerdings wenig dazu zu berichten, was ich schade fand. So bekamen die meisten meiner Meinung nach nicht den richtigen Eindruck der Salisbury Show.

Ebenso wurden kleinere Shows und Lehrgänge, die während des Monats stattgefunden hatten, erwähnt, von denen ich aber nichts gewusst hate. In dieser Hinsicht sah ich Kommunikations- / Organisationsschwierigkeiten, hätte ich solches doch gerne eingeplant. Eine sehr kurzfristige Benachrichtigung war auch, dass am morgigen Samstag ein sehr guter Lehrgang mit Chris Thomas für schlappe 20Pfund statt finden wird und noch zehn Plätze für unseren Verein frei gehalten waren. Kein Wunder, da wieder niemand davon wusste und derart zeitnah die meisten natürlich schon verplant waren.

Ansonsten war Chris Thomas aus Wales in Person als Gastsprecher anwesend. Sein Thema waren heimische Laubgehölze. Eine exzellente Lektion, zu der ich im folgenden separaten Artikel berichten möchte.
Im Gepäck hatte er eine ausgiebiges Sortiment an jungen Lärchen (Larix) und Hagedornen (Crataegus), sowie Bonsaischalen etc. Ich verliebte mich in zwei organisch geformte Schalen. Handgefertigt von Dan Butler, Dragon Bonsai Mitglied in Wales (Chris ist dort übrigens Chairman) haben sie eine wunderschöne Form und schöne Maserung in der Lackierung. Bei einem Freundschaftspreis von zwölf Pfund für beide Schalen konnte ich nicht Nein sagen.


Was mich zu dem Wunsch bringt: Ich will nun noch mehr unbedingt einen Töpferkurs machen und meine eigenen Schalen herstellen.

Donnerstag, 30. August 2012

NEU: Bewertungen

Habe gerade eine fünf-Sterne Bewertung ausgearbeitet. Möchte dies und das bewerten (Werkzeug usw.) und damit euch hoffentlich helfen und Empfehlungen aussprechen (oder auch nicht). Mein Bewertungssystem findet ihr nun oben in der Leiste.
oder klick hier:

Erste Bewertung kommt schon bald...

Mittwoch, 29. August 2012

Frische Gemüseernte für unser Abendessen

Unser kleiner Gemüsegarten trägt reichlich, so dass wir jetzt regelmäßig ernten können, obwohl wir mit allem etwas spät im Frühjhar angefangen hatten. Frisch aus dem Garten direkt in den Topf schmeckt man doch einen großen Unterschied. Die Bohnen haben einen echten Bohnengeschmack, wo solche im Laden bloß wässrig sind, aufgepumpt mit Dünger und nur noch einen Hauch von Geschmack haben. (Das detaillierte Wissen des kommerziellen Gemüseanbaus dank der Uni ist nicht gerade vorteilhaft sich auf das Essen zu freuen...) Aber selbiges gilt auch für unseren Mais, Radieschen und Co. Alles schmeckt einfach viel besser aus dem eigenen Garten!

Party-/Cocktailtomaten Mangold

Unser Gemüse ist natürlich biologisch angebaut. Ein Bio-Siegel würden wir aber wohl eher nicht bekommen. Denn wir konnten auf den Einsatz von Schneckenkorn, gerade in diesem verregnetem Sommer, leider nicht verzichten. Bio-Siegel auch deswegen nicht, weil wir faktisch die Chemikalienbelastung jeglicher Art im Boden nicht kennen. Trotz der nahegelegenen Autobahn und Hauptstrassen ist die Emissionsbelastung dennoch gering würde ich behaupten, weil die Hauptwindrichtung Lärm und Abgasen mehrheitlich in entgegensetzter Richtung davon trägt. Auch hier ist es nur eine Schätzung. Durch Luft-, Boden- und Pflanzenanalysen würde man mehr herausfinden. (Hier freut sich der Wissenschaftler in mir.)

Ich freue mich aber dessen ungeachtet schon sehr auf unsere ersten Kohlrabi. Diese bekommt man hier in England nur schwer, und wenn dann sind sie sehr klein und völlig überteuert. Verstehe nicht wieso die Engländer keine Kohlrabi mögen. Sind sie doch wie Möhren so vielseitig und einfach. Definitiv eines meiner Lieblingsgemüse.

Samstag, 25. August 2012

Spielplatz in meinem Gewächshaus

Morgens vor der Arbeit musste ich schockiert feststellen, dass meine kleine Baumschule durcheinander war. Die chaotischen Spuren wurden von einem Menschen und keinem Tier wie Fuchs oder Dachs hinterlassen. Allem Anschein nach hatte das Nachbarskind mit meinen Topfuntersetzern, Gießkanne und Bonsaischalen gespielt. Dabei allerdings auch meine Pflanzen integriert, welche durcheinander, übereinander überall zu finden waren. Mein neues Gewächshaus war da wohl der ideale Spielplatz gewesen. Leider hat es dadurch, wie auch die Pflanzen, Schaden erlitten, weswegen ich sehr verärgert bin.

Normalerweise habe ich nichts gegen spielende Kinder. Gerne kann das Mädchen dort mit anderen Kindern Verstecken spielen oder mit Wasser planschen, solange nichts zerstört oder meine Pflanzen ertränkt werden. Sehr ärgerlich vor allem aber, dass die Reißverschlusstür an meinem Mini-Gewächshaus über Nacht verschlossen und dadurch die Nähte aufgerissen wurden. Damit ist mein Gewächshaus nutzlos, weil nicht mehr dicht.

Ich kochte vor Wut, bin dann erst einmal zur Arbeit gefahren. Mittlerweile überlege ich, was ich machen soll. Mit dem Kind schimpfen? Oder mit der Mutter? Das Hauptproblem liegt eigentlich vielmehr darin, dass die Mutter selber die Lektion "Respekt für andere und anderer Leut Sachen" nicht gelernt hat, daher ihrer Tochter jenes auch nicht beibringt. Somit wird es schwierig, in dieser Hinsicht auf irgendein Verständnis zu stoßen bzw. die Sache einfach zu lösen. Das Mädchen allerdings schätze ich auf ca. zehn Jahre, sollte also durchaus verstehen, dass man nicht einfach Dinge kaputt machen darf.

Nach wie vor bin ich auch immer noch sehr wütend über die ganze Geschichte. Zum Glück habe ich den Kassenbon noch und könnte reklamieren. Vorerst habe ich nun das Chaos beseitigt und hoffe es war ein Einmal-Vorkommnis. Ich wohne nun über ein Jahr hier und bisher gab es keine derartigen Zwischenfälle. Dennoch bleibe ich ratlos was ich am besten tun sollte. Muss ich nun in Zukunft um meine wertvollen Bonsaischalen bangen?

Donnerstag, 23. August 2012

Englische Nachbarn - Satire

Normalerweise bin ich keine Tratschkuh und versuche mich da sehr zurückzuhalten, bin recht tolerant; ganz nach dem Motto: leben und leben lassen, weil ich das von anderen Leuten für mich ja auch so erwarte. Dennoch möchte ich euch eine lustige Geschichte über meine "typisch-englische" Nachbarin erzählen, obgleich sie der deutschen Nachbarn in ihrem Verhalten so manches Mal sehr nahe kommt. Ich denke mal, egal welches Land, Nachbarn können überall gleich sein.

Nun besagte Person brachte mich zum Lachen, da sie dem typischen Vorurteil, welches wir über Engländer und ihrem feinen Rasen haben, völlig entspricht. Denn sie schneidet ihren Rasen auf Knien mit einer Schere. Als ich dies zum ersten Mal sah, glaubte ich noch an einen Witz, zumal die Dame reichlich gereiften Alters ist und sichtlich Probleme hat auf den Knien zu rutschen bzw. aufzustehen. Warum keinen Rasenmäher kaufen und sich die Rücken- und Knieschmerzen sparen?

Einige Wochen später dann erfuhr ich, dass sie durchaus einen Mäher hat. Jener Sorte, die eine Mähwalze besitzen und durch Muskelkraft den Rasen beim Schieben schneidet. Den benutzt sie sogar, aber das gute Ding stammt scheinbar aus der Vorkriegszeit, ist total rostig und stumpf und schneidet den Rasen offenbar gar nicht vernünftig. So muss sie also nach dem mühseligen Schieben und Quietschen noch die zerrupften Stängel mit der Schere nachschneiden.

So viel zum englischen Nachbarsverhalten. Danach zeigte sie, dass sie auch deutsch kann. Schon bald meckerte sie über den Zaun, ohne jemals "Guten Tag" zu sagen, dass mein Haselnussstrauch auf ihre Seite wächst. Und auch meine Sonnenblume doch viel zu frech über ihrer Garage wächst.
Sie: "Die reißt mir ja nicht meine Dachrinne ab?"
Ich: "Nein, Sonnenblumen sind keine Kletterpflanzen."
Sie: "Aber sie macht meine Dachrinne nicht kaputt?"
Ich, langsam genervt: "Nein, kann sie doch gar nicht."

Im Frühjahr noch war sie sichtlich erleichtert, als ich "das Biest von einem Strauch" radikal zurückgeschnitten hatte. Offenbar nicht ahnend, wie schön der Hasel danach wachsen würde. Ich meinerseits war froh, dass der Hasel endlich wieder zur vollen Größe gewachsen war, denn ich fühlte mich jede Sekunde im Garten von ihr eindringlich beobachtet, geschweige denn auf der Wiese sitzen oder grillen war kaum möglich ohne sich beobachtet zu fühlen.

Außerdem verstand ich den Streitpunkt überhaupt nicht. Pflanzen wachsen nun einmal, dass ist deren Natur. Sie als Gartenbesitzer müsste das wissen. Und wenn sie Pflanzen so sehr hasst, wieso hat sie einen Garten? Zumal da nur fünf Ästchen zaghaft über den Zaun lugten. Dagegen hatte ich davon abgesehen, mich wegen ihrer herüberwachsenden Pflanzen (Brombeeren, Efeu und Ackerwinde) aufzuregen, sondern hatte einfach stillschweigend alles auf meiner Seite entfernt. Vielleicht hätte ich statt dessen doch besser eine Szene daraus gemacht...ach nein, doch lieber nicht. Bin nicht so ein Typ Mensch.

Solange sie nicht daher kommt und eines Nachts unsere Sonnenblume absäbelt. Dann werde ich fuchsteufelswild! Aus die Maus!

Mittwoch, 22. August 2012

Meine professionellen Pflanzenschilder

In meinem Garten beschildere ich so viel ich kann. Dadurch kann ich mir die Namen besser einprägen und werde außerdem bei jedem Unkrautziehen daran erinnert. Vor allem aber ist ein beschilderter Garten für mich ein Muss als Pflanzensammler und gibt meinem kleinen Privatgarten etwas von einem botanischen Garten.

Ich benutze einen brother P-touch GL200 zum Drucken der Etiketten, die dann auf schwarze Plastikschilder geklebt werden. Den brother GL200 kann ich wirklich empfehlen, denn er ist klein und handlich, sehr leicht zu bedienen und sparsam im Batterieverbrauch. Die Etiketten sind absolut langhaltig, wetterfest, UV-beständig und frostsicher. Sie sind sehr verlässlich selbstklebend auf den meisten Untergründen, aber auch wieder leicht ablösbar ohne Klebereste zu hinterlassen.



Nun sind mir die Schilder ausgegangen und ich muss neue bestellen. Die Schilder sind von Wells&Winter Garden Labels, jene, die auch von der Royal Horticultural Society bei all den Flower Shows verwendet werden. Seit dem ich 2011 selber in Hampton Court ausgestellt habe, verwende ich nun diese Schilder. Die Modelle die ich benutze sind "P1 Angled Face Bed Large" und eine kleinere Variante "P2 Angled Face Bed Medium".

frisch gedruckt und beklebt
 Die Schilder und Etiketten sollten meiner Meinung nach auf jeden Fall schwarz sein. Ansonsten wären sie zu auffallend und dominierend im Grün des Gartens. Hier noch einmal das Bild aus dem vergangenen Post. Die schwarzen Schilder mischen sich hervorragend unter die Flora.


Montag, 20. August 2012

Re: Wie robust sind Bonsai?

(siehe vorangegangener Artikel: "Wie robust sind Bonsai?")

Nach etwa vier Wochen also zeigen die Yamadori, ausgegraben im verregnetem Sommer, Reaktionen auf den so plötzlichen Standortwechsel vom schattigen Wald in meine Container-Baumschule daheim.

Nachdem es wochenlang kalt und nass war, schlug das Wetter um. Kaum hatte ich die kleinen Bäume zuhause getopft, war es unerwartet warm und trocken, sogar sonnig und heiß kurzzeitig. Nicht gerade was ich für dieses Experiment gebrauchen konnte, hatte ich doch mit der Fortsetzung des "schlechten" Sommerwetters gerechnet. Alle Yamadori standen im Schatten der Gartenhütte und wurden täglich mit reichlich Wasser gegossen.

Dass sie Stresssymptome zeigen würden, war mir klar. Die Frage war allerdings in welchem Ausmaß? Obwohl ich dies hier Experiment nenne, ist es dennoch keine statistische Ausführung, sondern lediglich eine visuelle Beobachtung.

Die Buchen zeigten als erstes Welkeerscheinungen, die mittlerweile derart fortgeschritten sind, dass alle Blätter vollständig braun bzw. abgefallen sind. Ich vermute, dass, obwohl ich sehr vorsichtig war, ich zu viele Feinwurzeln beim ausgraben abgetrennt habe, weshalb für die Pflanzen das Versorgen mit Wasser noch schwieriger ist. Dennoch warte ich weiterhin ab. Wenn auch minimal, besteht die Chance, dass sich die Buchen erholen und neue Blattknospen austreiben.


Die Tsuga heterophylla hingegen sehen nachwievor gut aus. Offenbar als Flachwurzler mit dichterem Wurzelsystem waren hier genug Feinwurzeln vorhanden, um die Pflanze selbst in dieser Stresssituation weiterhin mit Wasser zu versorgen.

Die anderen kleineren Sämlinge, die ich gefunden hatte (z.B. Crataegus sp.), zeigen Welkeerscheinungen, aber ebenso auch frische Neuaustriebe.

Im Ganzen scheint es bisher 50:50 zu sein. Die begehrteren Fagus sylvatica sehen momentan nicht so gut aus, der Rest kämpft sich tapfer durch. Zur Zeit ist das Wetter sehr wechselhaft mit stark schwankenden Temperaturen und variierenden Niederschlägen schwer einschätzbar. Weitere vier Wochen sollten dann endgültig zeigen, welche wachsen und welche nicht.


Sonntag, 19. August 2012

Unser Garten nach der Renovierung

Ein paar aktuelle Bilder zeigen wie sich der Garten bei uns zu Hause in den letzten Monaten entwickelt hat, seit wir ihn im Frühjahr renoviert hatten.

Der Wald- und Farngarten:

Wald- und Farngarten
mit "Greenman", ein Geschenk


Wald- und Farngarten

Wegen dem Holzzaun, dem Schatten spendenem Ilex aquifolium und Hypericum spec. ist dies die schattigere Seite des Garten, weswegen ich dort einen Wald- und Farngarten gepflanzt habe. Zwischen den Wurzelstümpfen findet man unter anderem:
  • Hosta fortunei 'Albomarginata', 
  • Alchemilla mollis, 
  • Cyrtomomium fortunei, 
  • Sagina procumbens,
  • Pulmonaria spec., 
  • Athyrium filix-femina 'Frizelliae',
  • Polystichum tsussimense,
  • Asplenium scolopendrium,
  • Tricyrtis formosana,
  • Helleborus orientalis,
  • Sanguisorba spec.,
  • Polystichum setiferum 'Congestum', 
  • Polypodium vulgare 'Bifidomultifidum', 
  • Heuchera 'Fireglow'.

Der Kräuter- und Sommergarten:

Kräuter- und Sommergarten
Kräuter- und Sommergarten


Kräuter- und Sommergarten

Gegenüber dem Farngarten ist den ganzen Tag Sonne, da keinerlei Beschattung durch Sträucher etc. vorhanden ist. Daher perfekt für Küchenkräuter und Sonnenliebende Blüten.
  • Allium schoenoprasum, 
  • Salvia spec., 
  • Sedum spec., 
  • Heuchera 'Root Beer', 
  • Monarda 'Fireball', 
  • Delphinium 'King Arthur'
  • Helichrysum italicum 'Koma', 
  • Rosmarinus officinalis, 
  • Aquilegia McKhana Hybrid, 
  • Origanum vulgare 'Aureum', 
  • Lupinus 'Gallery Blue', 
  • Polemonium caeruleum 'Azuro', 
  • Pulsatilla vulgare, 
  • Melissa officinalis.


Das Gemüsebeet:

Gemüsebeet
Gemüsebeet

Sonnenblume

Zu guter Letzt das Gemüsebeet. Wir haben versucht auf engstem Raum so viel wie möglich anzupflanzen. Neben Sonnenblumen kultivieren wir hier Mais, Erbsen, Lila Bohnen, Dicke Bohnen, Tomaten, Zucchini, Knoblauch, Kohlrabi, Broccoli, Mangold, Radieschen, Ampfer und Andenbeere.

Samstag, 18. August 2012

Gartenschild

Ich habe eine schöne rechteckige Schieferplatte gefunden. Darauf möchte ich mit weißer Farbe meinen Gartennamen schreiben und dann am Eingang aufhängen. Allerdings muss ich dazu meinem Garten erst einen Namen geben. Aber welchen??

Freitag, 17. August 2012

Wolvesey Castle in Winchester

In Winchester gibt es eine Burgruine. Am Fuße der Fußgängerzone folgt man einfach dem Flußlauf und erreicht dann die Burgmauer und die Überreste des einstig imposanten Anwesens. Das Gemäuer stammt aus dem 12. Jahrhundert und war zu der Zeit von Bischof Henry de Blois bewohnt.

Vom 1. April bis 30. September 2012 kann man sich die kleinen Ruinen täglich zwischen 10Uhr und 17Uhr kostenlos angucken.

http://www.english-heritage.org.uk




Ich gehe mit Vorliebe dorthin, weil es in den Mauerritzen unheimlich viele Aslpenium trichomanes und Asplenium ruta-muraria gibt. Meine beiden Lieblingsfarne wachsen an fast jeder Ecke, aber inmitten dieser Burgruine wirken sie besonders, finde ich, weswegen ich mich nicht satt sehen kann und jedes Mal Unmengen Fotos mache. Solange die Menschen diesen Ort mit Respekt behandeln....




Donnerstag, 16. August 2012

Engelbert-Strauss Arbeitshose gekauft

Seit ich Gärtner bin, habe ich von Engelbert-Strauss Arbeitskleidung gehört. Eine Marke wie "Adidas" oder "Nike" für den Gartenbau. Damit sind die Waren extrem hochqualitativ, aber ebenso teuer. Daher hatte ich mir bisher noch nie Arbeitskleidung von dieser Marke gekauft.


Jetzt habe ich diese "Tradition" allerdings gebrochen und bin stolzer Besitzer einer grünen Engelbert-Strauss Bundhose e.s. motion*.


Direkt beim Anziehen schon das Gefühl gehabt: die ist für mich auf Maß geschneidert. Passt perfekt und fühlt sich fantastisch an. Ich kann es kaum erwarten sie auf der Arbeit zu tragen.

Wenn diese Hose nun länger als 14 Monate hält, ich hoffe auf etwa zwei Jahre, dann werde wohl auch die nächste Hose von Engelbert-Strauss kaufen. Denn meine bisherigen Arbeitshosen vom Raiffeisenmarkt für 34 Euro halten nur etwa ein Jahr.

Mittwoch, 15. August 2012

Fruchtende Quercus monimotricha

Nachdem unsere Quercus monimotricha im Frühjahr übermäßig blühte, sitzen nun viele Eicheln am Strauch. Barry erklärte mir, sie wären reif zur Ernte, sobald sich das Hütchen mühelos lösen würde. Auf jeden Fall lassen sie sich leicht vom Strauch pflücken und das Hütchen geht auch schon ab. Daher habe ich drei Eicheln nach Hause genommen und will jetzt versuchen meine ersten eigenen Q. monimotricha zu kultivieren.

Außerdem werde ich aber nächste Woche noch einmal drei Eicheln einpflanzen und darauf die Woche noch einmal. Dann sehe ich (hoffentlich) am Ende, welche Eicheln im besseren Reifestadium waren.

fruchtende Quercus monimotricha

Donnerstag, 9. August 2012

Aesculus x carnea gefällt

Die vergangenen zwei bis drei Jahre schon wurde die rote Kastanie Aesculus x carnea im Heidegarten zunehmend vergreister und gefährlicher, da immer mal wieder unvorhergesehen Äste abbrachen und potentiell auf die Köpfe der Besucher hätten fallen können. Ebenfalls wurde die Holzlast an sich zu groß, weil der Baum außerdem mit Holzwucherungen (Baumkrebs) übersät war.

sehr alte Aesculus x carnea

 Als Erinnerung aus John Hilliers Kindertagen (es war sein Lieblings-Kletterbaum), wurde die Entscheidung über eine mögliche Fällung immer wieder hinausgeschoben. Nach den letzten stürmischen Tagen im Frühsommer allerdings hingen die schweren, alten Äste immer tiefer herab und auch das Laub wurde zusehends dünner, so dass am Ende der Baum gefällt werden sollte. Aus meiner Sicht eine überfällige Entscheidung.

Unser neues Baum-Team Matt und Will hatten damit rund anderthalb Tage zu tun. Und ehe man sich versah war die Kastanie auch schon weg. Ging am Ende ziemlich schnell.





Im Stammquerschnitt konnte man schließlich eine deutliche Trennung zwischen dem toten, trockenen und dem lebenden, feuchten Holzbereich sehen. Kein Wunder also, dass Teile des Baumes über die letzten Jahre kaum noch Blätter trugen, Holzteile angefangen hatten zu faulen und der Baum stellenweise auseinander bröckelte.

Nun ist an der Stelle natürlich ein riesiges Loch. Plötzlich ist so viel Licht da. Im Winter werden wir den Stammüberrest herausfräsen und damit Platz für eine potentielle Neupflanzung machen. Aber die Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen. Vielleicht bleibt es auch einfach nur Rasen. Ich persönlich fände es gut, denn der Heidegarten ist meiner Meinung nach viel zu voll mit Sträuchern und Bäumen, was die Heide überschattet und außerdem nicht wirklich dem Charakter eines Heidegarten gerecht wird.

Mittwoch, 8. August 2012

Hillier Baumschule räumt auf

Mit Erschrecken fand ich heraus, dass viele Pflanzen in der Vermehrungseinheit von Hillier Baumschule verschrottet werden sollten. Darunter unzählige Stauden, von Achillea und Monarda bis zu Hosta und Coreopsis. Auch einige Sträucher waren darunter wie z.B. Buddleja, Rosa oder Weigela. Die Pflanzen waren in kleinen Stückzahlen in verschiedenen Sorten im Frühjahr gekauft und über die Sommermonate im Wuchsverhalten beobachtet worden. Nun, da eine Entscheidung hinsichtlich der Vermarktung getroffen wurde, waren all diese Pflanzen für die Baumschule wertlos und somit Müll.

Heuchera 'Sugar Plum' und Lavandula 'Hidcote'Monarda 'Fireball, Buxus und Ilex

Heuchera 'Ginger Peach' und Pulmonaria 'Trevi Fountain'

So eine Gelegenheit konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Schnell den Chef der Vermehrungseinheit Alan Postill gefragt und danach so viele Pflanzen eingepackt wie nur möglich. All diese Pflanzen würden normal im Gartencenter im Durchschnitt fünf bis acht Pfund kosten. Jetzt gab es sie umsonst! Pflanzen im Wert von geschätzten 50 Pfund (ca. 80 Euro) nahm ich nach Hause.

Besonders nachdem ich langsam beginne mich in die Bonsaigesellschaften einzugewöhnen, hatte ich ein spezielles Augenmerk auf potentielle Akzentpflanzen gelegt. Denn weil mein Garten schon recht voll bepflanzt ist, obwohl ich ein wenig Platz machen werde für diese schöneren Sachen, konnte ich dennoch für die Mehrheit der Stauden kaum ein Zuhause finden. Einige Heuchera werde ich wohl als Geschenk vergeben. Dennoch, mein Hauptgewinn waren Hosta-Miniatursorten 'Blue Mouse Ears' und 'Ginkgo Craig'.

Hosta 'Blue Mouse Ears' und 'Ginkgo Craig'


Ebenso eine kleinblättrige Weigela 'Black and White', sowie Buxus microphylla 'Golden Dream' und Ilex crenata 'Dark Green', welche ich als Bonsai versuchen möchte. Von allem nahm ich ca. drei bis fünf Exemplare, damit mir außerdem noch Vermehrungsmaterial bleibt.

Daher sieht mein Garten nun noch viel mehr nach einer kleinen Baumschule aus. Überall stehen Kisten voller Pflanzen, mein neues Gewächshaus ist ebenfalls schon gut gefüllt mit den ersten Hosta-Teilungen. Jetzt muss ich nur noch meine neuen Akzentschalen passend zuordnen. Was ein Glück !


Sonntag, 5. August 2012

25th Anniversary Salisbury Bonsai Show 2012

Mein erster Besuch einer richtigen Bonsai-Ausstellung in England. Obwohl natürlich RHS Malvern Spring Show und vor allem auch RHS Hampton Court Flower Show Bonsais ausgestellt hatten, war dies eine reines Bonsaitreffen aller Clubs, Vereine und Spezialbaumschulen der Umgebung. Die Ausstellung fand im Auktionszentrum in Salisbury statt. Einfach zu finden und nach etwa 45minütiger Anreise tauchte ich also in die Bonsaiwelt ein.

Gleich am Eingang befand sich eine Menschenmasse, teils auf Stühlen, teils stehend der Demonstration von Manuel Gonzales (Wessex Bonsai Society) lauschend. Manuel war mir bis dahin noch unbekannt, was sich sehr bald ändern sollte. Er zeigte ausführlich das Drahten an zwei Yamadori Kiefern, erklärte worauf man achten musste, gab viele Tipps und Ratschläge. Immer wieder forderte er auf Fragen reinzurufen und schien sehr locker und absolut in seinem Element. Fasziniert saß ich fast eine Stunde nur da und folgte der Demonstration bevor ich überhaupt etwas anderes vom Rest der Show sah.

Manuel Gonzales (Wessex Bonsai Society)


Erst nach geraumer Zeit also erkundete ich die Räumlichkeiten hinter mir. Im Eingangsbereich waren die Spezialbaumschulen. Collette und ihr Mann aus Farmery Close, die unweit meinem Haus wohnen und von denen ich aus Fareham gehört hatte, hatten dort einen Stand mit einem breiten Angebot und vernünftigen Preisen. Direkt daneben war Mendip Bonsai um John Trott, welche ich auf jeder Hampton Court Ausstellung gesehen hatte (und mir wieder einmal nicht besonders freundlich vorkamen und demnach von mir mehrheitlich ignoriert wurden). Zu meiner Überraschung war auch Herons Bonsai mit Peter Chan dort zu finden. Wobei es nicht wirklich überraschend war, denn Peter ist der Präsident der Salisbury Bonsai Society. Bisher hatte ich den Eindruck, dass Peter wie ein Bonsai-Gott in der Szene gehandelt wurde. Ich war gespannt den Gerüchten auf den Grund zu gehen. Eins wusste ich: der japanische Bonsaigarten im RHS Garten in Wisley wird von ihm kreiert und gepflegt.



Dann gab es noch Gordon Duffett mit teuren, hochqualitativen, handgefertigten Bonsaischalen und Brian MacKichan von Exeter Bonsai Supplies, ein äußerst freundlicher und hilfsbereiter Kontakt, ganz nach seinem Motto: "Advice and encouragement... free of charge!" Mit ihm habe ich mich viel und lange unterhalten und schließlich zweier seiner letzten handgefertigten Akzentschalen gekauft (siehe rechts im Bild). Wie er sagt ist die Fertigung von Akzentschalen sehr aufwendig und eine rechte Tüftelei (und wahrscheinlich der Mühe nicht wert), weswegen er es aufgegeben hat und nun nur noch größere Schalen herstellt und verkauft.


In den hinteren Räumen wetteiferten die Vereine mit ihren schönsten Bonsai und Mame um Preise, Pokale und Medaillen. Vertreten waren folgende:
  • Solent Bonsai Society, 
  • Newbury &  District Bonsai Society, 
  • Warminster Bonsai Club, 
  • Surrey Heath Bonsai Society, 
  • Phoenix Bonsai Group, 
  • Salisbury Bonsai Society und 
  • Wessex Bonsai Society.
Es gab viele schöne Bonsai, die mit Können herangezogen wurden. Allerdings auch einige weniger schöne, die dennoch nett aussahen, aber die Erfahrung offenbar noch fehlte. Kurz: Die Variationsbreite reichte von Anfänger bis zu Fortgeschrittene, was ich persönlich sehr gut fand, konnte ich mich selber schließlich einordnen. Und es machte diese Gruppen und Menschen erreichbar, dadurch dass auch sie noch alle im Lernprozess waren und sich nicht für Fehler schämen bzw. auf einen herabschauen.

Diese Bonsai-Ausstellung gab ausreichend Gelegenheit sich auszutauschen. So redete ich mit so vielen Leuten wie möglich und lernte ziemlich schnell auch Manuel kennen.  Jeder gab wertvolle Ratschläge und tauschte Erfahrungen aus. Allein die Unterhaltungen fand ich sehr hilfreich, aber auch die eigentlichen Stars der Show zu sehen: die gereiften Bonsai.

Hirschaue von Keith, Solent Bonsai Society, Fareham

Crataegus sp. als Floß, "Best in Show" und auch mein Lieblingsbonsai am heutigen Tag

Lachen musste ich allerdings, als ich diverse Akzentpflanzen sah. Da gab es so einige, die bei uns als Unkraut im Kompost landen, welche hier dann aber fein kultiviert wurden. So z.B. Geranium robertianum oder Sedum forsterianum, was mich in meiner Sichtweise doch insofern beeinflusste, dass ich das Konzept "Unkraut" durchaus noch einmal überdenken werde.

Geranium robertianum als Akzentpflanze, eine ganze neue Sichtweise...
Nach Manuels sehr interessanter, lehrreicher und John Trotts eher langweiligen und nichtssagenden Demonstration, war Peter Chan das Schlusslicht des Tages und zeigte in unglaublichem Tempo an vielen verschiedenen Exemplaren zugleich wichtige Pflegearbeiten an Ficus carica, Malus sp., Tamarix sp., Morus nigra und wie man in buchstäblich wenigen Minuten einen Juniperus-Wald aus einer normalen Standardbaumschulware bekommt. Die beeindruckende Präsentation war definitiv nichts zum Einschlafen. Toll fand ich auch, dass er gleich mehrere Exemplare der gleichen Sorte zeigte, woran er verschiedene Art und Weisen der Pflege erklärte und dann eben anhand der Beispielspflanze das Ergebnis präsentierte.

Peter Chan, Herons Bonsai, Surrey


Am Ende fuhr ich mit immens vielen neuen Eindrücken, Ideen, Kontakten und neuen Freunden nach Hause. Mein Plan mich der Fareham-Gruppe beim nächsten Monatstreffen anzuschließen steht nun fest. Von allen nahegelegenen Vereinen hat diese den besten und freundlichsten Eindruck hinterlassen. Außerdem möchte mich auch der Wessex-Gruppe um Manuel anschließen, die mit Fareham eng befreundet sind und ebenso sehr freundlich, fast familiär erschienen.
Dennoch werde ich nachwievor auch die Eastleigh-Truppe kennenlernen wollen und evtl. auch mal bei einem Treffen der Salisbury-Gruppe erscheinen. Dennoch habe ich momentan das Gefühl, dass Fareham und Bournmouth wohl die beste Wahl für mich ist.

Samstag, 4. August 2012

West Green House Gardens 2012

West Green liegt etwa zehn Meilen (18km) östlich von Basingstoke. Ohne Vorbereitung der Anreise (oder Navigationssystem) ist das Haus und der Garten nicht einfach zu finden. Versteckt im Grün steht das schicke Herrenhaus, 1720 erbaut, mit der mannigfaltigen Gartenanlage.

http://www.westgreenhouse.co.uk
In dem Garten gibt es viel zu sehen und hinter jeder Ecke versteckt sich eine Überraschung. Mit viel Mühe wurde der Garten in den Ursprungszustand restauriert, um dem Original aus dem 18. Jahrhundert möglichst nahe zu kommen.
Der Kräuter- und Küchengarten veranschaulicht, dass auch Gemüse und Obstanlagen einen hohen Zierwert besitzen. Vielfältige Kombinationen aus Stauden, Gräsern und Nutzpflanzen präsentieren sich umrandet von unzähligen Buchsbaumhecken und Zierformen.


Die Staudenbeete sind voller duftender Lilien und Rosen, und immer wieder findet man runde Formgehölze, scheinbar typisch für diesen Gartenstil. Dabei beschränkt sich das nicht nur auf Buchsbaum oder die gewöhnliche Eibe, sogar Hebe- und Weigelia-Sträucher wurden kugelig geschnitten, wenn auch weniger ansehnlich.
Ein anderer Teil wurde Alice im Wunderland gewidmet. Hier sind Buchsbäume in Form von der Königin und der Teekanne zu finden, neben jeder Menge Teddybären (gab es Teddybären in dem Märchen??) und einem symbolischen Schachbrett bepflanzt in rot und weiß.


Ein persischer Wassergarten leitet in die Parkanlage über, während der kleine See mit nostalgischer Holzbrücke zur Insel zum Wandeln einladen. Der 5-Brücken Garten befindet sich entlang eines Bachlaufes im kleinen Wäldchen, voll gepflanzt mit Hostas, Gräsern, Christrosen und Farnen.

Ebenso Angepriesen werden die Schnee- und Osterglocken, gefolgt von hunderten von Tulpen und Fritilaria, die den Garten auch im Frühjahr mit Charme ausstatten. Vielleicht sollte ich dafür noch einmal nächsten Frühling zu Besuch kommen.

Im Ganzen ein kleiner Garten, der allerdings Einiges zu bieten hat. Im Durchschnitt werden zwei Stunden geplant, man kann allerdings auch wunderbar drei bis vier Stunden dort verbringen und die Atmosphäre genießen. Einige Teile im hinteren Teil wurden mit neuen Ideen überdacht und dürften wohl bald in Kürze bewundert werden. Darunter die "essbare" Hecke, schwungvoll gepflanzt mit Kirschen, Haselnüssen und Rosen.



Donnerstag, 2. August 2012

Niederschlag Juli 2012

Ort: Romsey, Hampshire, UK

Messungszeitpunkt: täglich um 8.00 Uhr morgens

Gesamtniederschlagsmenge im Juli: 99,5mm

Mittwoch, 1. August 2012

August: Wichtige Gartenarbeiten

Generelle Gartenarbeiten:
  • regelmäßig wässern und düngen, besonders Topfpflanzen im Garten, Pflanzen im Gewächshaus, das Gemüsebeet und alle diesjährig neu gepflanzten Sträucher oder Stauden
  • Unkraut ziehen
  • verblühte Blüten abschneiden, einjährige bevor die Samen sich verteilen, Rosen und Stauden nach der Blüte
  • Dickmaulrüsslerlarven jetzt in Topfpflanzen und Gewächshaus bekämpfen, falls notwendig

Rasen:
  • regelmäßig schneiden, aber nicht wässern oder düngen

Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen:
  • Camellien und Rhododendron düngen und wässern, falls kein ausreichender Niederschlag
  • Feuerdorn (Pyracantha) kann jetzt zurück geschnitten werden
  • im späten August können Buchen-, Hainbuchen- und Zypressenhecken geschnitten werden. Nach nistenden Vögeln Ausschau halten!
  • verholzende Kräuter (Lavendel, Rosmarin, Salbei), Sträucher und Rosen können nun über teil-verholzte Stecklinge vermehrt werden
  • Clematis und Rhododendron über Ableger vermehren

Blütenstauden:
  • Samen ernten von Stauden, Sträuchern, Bäumen, Steingartenpflanzen oder einjährigen
  • junge Keimlinge topfen
  • herbstblühende Zwiebelpflanzen jetzt in den Garten pflanzen
  • Iris teilen
  • Stecklinge von Steingartenpflanzen nehmen

Balkon:
  • wässern, düngen und verblühte Blüten schneiden

Gemüse und Kräuter:
  • Erntezeit für Bohnen, Salat, Zucchini, Rote Beete, Zwiebeln, Frühkartoffeln, Tomaten und Artischoken
  • Karotten, Erbsen, Porree, Spinat und Frühjahrskohlarten jetzt aussäen
  • Kräuter beernten und einfrieren
  • Kräuter über Stecklinge vermehren
  • Tomatentriebspitzen ausknipsen, um weiteren Wuchs zu verhindern

Früchte:
  • Stachelbeer-, Johannisbeer- und frühfruchtende Himbeersträucher nun schneiden, nachdem alle Früchte geerntet sind
  • Erntezeit für Brombeeren, Aprikosen, Nektarinen und Pfirsiche, die letzten spätfruchtenden Himbeeren und frühe Apfelsorten
  • Erdbeerausläufer von der Mutterpflanze trennen

Unter Glas:
  • Pflanzen täglich wässern falls notwendig
  • für gute Lüftung sorgen, besonders an warmen Tagen !
  • regelmäßig Oberflächen und Luft zur Kühlung befeuchten
  • Stecklinge von Pelargonien und Fuchsien nehmen
  • winterblühende oder frühjahrblühende Topfpflanzen jetzt aussäen
  • Hyazinthen nun einpflanzen, damit sie zu Weihnachten blühen
  • gelbe Blätter von Gewächshaustomaten entfernen, weiterhin gut düngen und Seitentriebe entfernen
  • Tomaten, Salatgurken, Paprikas, Auberginen, Melonen und Chillis ernten

Wasser:
  • gelbe verrottende See-/Teichrosenblätter entfernen, zu große wuchernde Blätter ebenfalls entfernen
  • Teichwasser auffüllen falls notwendig
  • Algen entfernen



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