Mittwoch, 29. August 2012

Frische Gemüseernte für unser Abendessen

Unser kleiner Gemüsegarten trägt reichlich, so dass wir jetzt regelmäßig ernten können, obwohl wir mit allem etwas spät im Frühjhar angefangen hatten. Frisch aus dem Garten direkt in den Topf schmeckt man doch einen großen Unterschied. Die Bohnen haben einen echten Bohnengeschmack, wo solche im Laden bloß wässrig sind, aufgepumpt mit Dünger und nur noch einen Hauch von Geschmack haben. (Das detaillierte Wissen des kommerziellen Gemüseanbaus dank der Uni ist nicht gerade vorteilhaft sich auf das Essen zu freuen...) Aber selbiges gilt auch für unseren Mais, Radieschen und Co. Alles schmeckt einfach viel besser aus dem eigenen Garten!

Party-/Cocktailtomaten Mangold

Unser Gemüse ist natürlich biologisch angebaut. Ein Bio-Siegel würden wir aber wohl eher nicht bekommen. Denn wir konnten auf den Einsatz von Schneckenkorn, gerade in diesem verregnetem Sommer, leider nicht verzichten. Bio-Siegel auch deswegen nicht, weil wir faktisch die Chemikalienbelastung jeglicher Art im Boden nicht kennen. Trotz der nahegelegenen Autobahn und Hauptstrassen ist die Emissionsbelastung dennoch gering würde ich behaupten, weil die Hauptwindrichtung Lärm und Abgasen mehrheitlich in entgegensetzter Richtung davon trägt. Auch hier ist es nur eine Schätzung. Durch Luft-, Boden- und Pflanzenanalysen würde man mehr herausfinden. (Hier freut sich der Wissenschaftler in mir.)

Ich freue mich aber dessen ungeachtet schon sehr auf unsere ersten Kohlrabi. Diese bekommt man hier in England nur schwer, und wenn dann sind sie sehr klein und völlig überteuert. Verstehe nicht wieso die Engländer keine Kohlrabi mögen. Sind sie doch wie Möhren so vielseitig und einfach. Definitiv eines meiner Lieblingsgemüse.

1 Kommentar:

  1. Kurios...ist hier mit dem Kohlrabi nicht anders. Keine Ahnung warum...

    herzliche Gruesse

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