Samstag, 8. September 2012

Noch ein Versuch zu "Wie robust sind Bonsai"


Nachdem der erste Versuch bei den Buchen total daneben ging, versuche ich nun eine andere Methode. Zuvor hatte ich Buchen im verregnetem, kühlem Sommerwetter ausgegraben und wollte sehen inwieweit die Yamadori überleben würden. Unglücklicherweise änderte sich das Wetter unerwartet. Wo es Wochen geregnet hatte, war dann Sommersonne und Trockenheit dominierend. Im Schatten meiner Gartenhütte und trotz täglichen Gießens welkten die Blätter schnell und fielen ab. Dennoch besteht noch eine minimale Chance, dass die Buchen sich erholen. Somit warte ich bis zum Frühjahr.

Heute habe ich mir überlegt eine andere Herangehensweise anzuwenden. Dieses Mal habe ich eine Buche aus dem Wald ausgegraben und genau wie zuvor eingetopft. Als Änderung aber die meisten und größten Blätter abgezupft und dann mit einer Tüte überstülpt in den Schatten meiner Gartenhütte gestellt. Das Reduzieren der Blattmasse soll die Transpiration, also den Wasserverlust über die Blätter, mindern, während die Tüte selber eine hohe Luftfeuchtigkeit gewährleistet. Damit sollte das Austrocknen doch einigermaßen vermieden werden können.




Zumindest bin ich hoffnungsvoll. Mal sehen wie die Buche darauf reagiert.

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