Dienstag, 11. September 2012

Wessex Bonsai Society - das September-Treffen

Das September Bonsai-Treffen mit der Wessex Bonsai Society hat sehr viel Spaß gemacht. Obwohl mein erster Besuch in Bournmouth, war das Kinson Community Center einfach zu finden. Mit 45 Minuten Fahrzeit und etwa 31m (50km) allerdings nicht gerade ein günstiges Vergnügen.

Das Kinson Community Center erschien recht groß, mit vielen Räumlichkeiten und mehreren Veranstaltungen am Abend war es gut besucht.  Am Eingang musste uns jemand den Weg weisen. Der Bonsai Club traf sich in der Haupthalle. Dort waren schätzungsweise bis zu 50 Personen anwesend. Ich hielt nach bekannten Gesichtern Ausschau. Niemand aus Fareham schien zugegen zu sein, obwohl Keith und Paul kommen wollten. Oder ich verwechsele das nun mit einem Workshop.

Malcolm der Vorsitzende eröffnete das Treffen und gab direkt an Manuel und Italo weiter, die an diesem Abend eine Demonstration und Lehrstunde über Felsenpflanzungen hielten. Beide hatte ich schon auf der Salisbury Bonsai Show Anfang August kennengelernt.

Zwischendurch gab es eine 15minütige Tee- / Kaffeepause in der ich ein wenig mehr erkunden konnte. Es gab einen Tisch mit Magazinen und Büchern, die man bis zum nächsten Treffen in vier Wochen gegen eine kleine Gebühr (50p) ausleihen konnte. Interessantes gab es nichts, das meiste waren Anfängerbücher, die doch irgendwo alle gleich waren. Schade, hatte ich gehofft, etwas Spezielleres zu finden.

Dann gab es einen kleinen internen Vereins-Verkaufstisch mit Dingen, die Mitglieder nicht mehr wollten und man nun für eine Spende jeglicher Höhe mitnehmen konnte. Da gab es Bücher und Töpfe, Scheren, Vereinsanstecker und -aufkleber. Ich fand ein nettes Buch und eine Bonsaischale im Mauer-Look. Denke, werde meinen Bambus Fargesia murielae dort einpflanzen.



Daneben war Mo und verkaufte ihre handgefertigten Töpfe und Schalen. Mo hatte ich ebenfalls schon in Salisbury kennengelernt und wurde mir sehr von den Fareham-Leuten empfohlen, weil sie neben den Standardschalen, auch individuelle Anfertigungen macht und bei allem aber vernünftige (billige) Preise veranschlagt. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und langte zu, denn die Preise waren wirklich günstig. Nun bin ich Besitzer von zwei MoPots und habe nur 15 Pfund bezahlt.


Auf der anderen Seite des Raumes gab es eine kleine Schaufläche mit drei Bonsai. Woher die kamen oder zu welchem Zwecke diese ausgestellt wurden, konnte ich nicht herausfinden. Aber gleich kamen Leute aus der Gruppe und wir hatten interessante Gespräche über billige Bonsaistände selbst gemacht. Es ist erstaunlich was man alles machen kann und wie einfach Dinge sein können, wenn man die Tricks kennt.


Die Tombola verlief etwas anders als gewohnt. Statt Preise bekam man die Gelegenheit aus einer Tasche einen Schlüssel zu nehmen. Passte der Schlüssel zur Schatztruhe, hätte man den Jackpot geknackt und alles würde von vorne beginnen. Angefangen wird mit sieben Schlüsseln. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch drei übrig. Trotzdem konnte die Truhe an dem Abend nicht geöffnet werden, so dass nächsten Monat nur noch zwei Schlüssel und damit eine 50:50 Chance besteht den Jackpot zu knacken. Ich war ein wenig enttäuscht. Ich persönlich hätte lieber Preise gewonnen, statt die Chance auf Geld. So gesehen gefällt mir die Tombola in Fareham besser, auch wenn die Preise da nicht so herausragend sind.

Nach der Pause ging es weiter in der Demonstration von Manuel und Italo. Danach hatte ich eine Chance mit beiden zu sprechen und mit Fragen zu überhäufen. Dabei hatte ich während der Demo schon viel gefragt. Aber dadurch dass beide gleichzeitig gearbeitet hatten, hatte ich manches verpasst bzw. durch ihren schweren Akzent manches auch nicht klar verstanden.

Zum Schluss erhaschte ich Manuel kurz vor dem rausgehen und fragte ihn um Rat für zwei meiner Bäume, die ich mitgebracht hatte. Er und Malcolm luden direkt mich als Gast zum nächsten Vereins-Lehrgang in zwei Wochen ein. Da freu ich mich schon drauf!

Ich denke, ich werde auch diesem Verein beitreten. Die Leute sind nett und haben sofort ihre Erfahrungen mit mir ausgetauscht und Tipps gegeben. Das Level ist hier höher als in Fareham und es gibt sogar etwas jüngere Mitglieder. Aber da beide Vereine, Fareham und Bournmouth, sowieso enge Freunde sind, kann ich das Beste von beiden mitnehmen.


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