Donnerstag, 25. Oktober 2012

Absage für den Vermehrer-Job

Am Mittwoch ließ mich David ziemlich lange zappeln. Erst spät am Nachmittag, kurz bevor ich nach Hause ging, saß ich endlilch in seinem Büro, um mir das Ergebnis mitzuteilen. Weil er so lange gewartet hatte, wurde ich das Gefühl nicht los, dass ich nicht den Job bekam.

Und so war es dann auch. Ich wurde zweite Wahl. Immerhin zweite von fünf. Trotzdem war ich natürlich sehr enttäuscht, hatte ich doch große Hoffnungen gehabt. David gab mir dann Feedback und erklärte die Gründe weshalb sie sich am Ende für jemanden anderes entschieden hatte. Tatsächlich war ich im ersten Teil des Bewerbungsgespräches sehr stark, so dass ich da auf den ersten Platz von fünf kam.
Der zweite Teil des Gespräches mit Barry war überraschenderweise miserabel. Dass ich nicht perfekt gewesen war, wusste ich, aber so schlecht eingestuft hätte ich mich nicht. Barry stufte mich auf Platz vier von fünf ein. Meine Theorie wäre perfekt gewesen, aber an der Praxis hättes es gehapert. Grundsätzlich keine Grund mich abzulehnen, aber eben im Vergleich mit den anderen Kandidaten war ich da nicht gut genug. Besonders meine Stecklinge wären schlecht gewesen - und da wurde ich stutzig. Von allen Vermehrungsmethoden waren Stecklinge meine Expertise, hatte ich in meinem Leben bereits Millionen Stecklinge schneiden müssen und war es auch die Vermehrungsmethode, die ich zu Hause erfolgreich anwende (wenn ich nicht gerade herum experimentiere). Seltsam... ich war sehr überrascht.

Nun so war es am Ende der Grund, weshalb ich im Gesamtergebnis nur auf Platz zwei kam. Schade. Trotz der Enttäuschung hatte ich durch das Bewerbungsgepräch einiges Neues dazu gelernt.

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