Sonntag, 23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Lesern eine wundervolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe ihr genießt das Beisammensein mit Familie und Freunden, Glühwein, das gute Essen und viele schöne Geschenke.

Über Weihnachten werde ich diesen Blog kurzzeitig pausieren, damit auch ich Weihnachten mit meinen Liebsten feiern kann. Vielleicht habe ich Zeit den einen oder anderen Beitrag zu verfassen, werde diese aber erst im neuen Jahr veröffentlichen. Oder auch Ereignisse in der Vergangenheit nachtragen, der Vollständigkeit halber.

Wir lesen uns also im Januar wieder!

Fröhliches Feiern! Und bis bald...

Samstag, 22. Dezember 2012

Weihnachtsbasteltag

Im Gegensatz zu sonstigen Jahren, habe ich mir dieses Jahr viel Mühe gemacht. Zuerst habe ich im Freundeskreis zum ersten Mal einen Weihnachtskranz selbst gebastelt. Wenn man weiß wie es geht, ist es ganz einfach und die gleichen Techniken kann man für alles Mögliche anwenden. Es hat unheimlichen Spaß gemacht, machte Lust auf mehr. Das Ergebnis sieht wunderbar aus und hängt nun bei uns an der Haustüre.

Selbstgebastelter Kranz mit Eucalyptus, Podocarpus, Photinia und kleinen Zapfen.

Von wegen Dekoration teuer im Laden kaufen, dieses Jahr war das Motto: fröhliches selber machen! Was im Geschäft £35 und mehr kostet, bekam ich für nur £5. Ich muss allerdings zugeben, dass die Materialien für mich leicht zu beschaffen waren, da ich bei uns im Hillier Garten mal eben ein paar Efeu-, Tannen- und Stechpalmenzweige abschneiden kann. Einzig Draht und Floristenschaum musste ich kaufen.

Materialien liegen bereit
Da mir der Kranz noch nicht genug war und ich unbedingt weiter kreativ sein wollte, bastelte ich gestern weihnachtliche Tischdekoration. Ich brauchte dazu nicht viel, nur Floristendraht und -schaum, sowie natürlich Pflanzenmaterial. Beim Weihnachtsbaumaufstellen musste ich die unteren Zweige der Nordmanntanne abschneiden, das war perfektes Material für die Dekoration. Ein bisschen Eucalyptus und rote Photinia-Beeren. Außerdem lange Kiefernnadeln, 2nd-Hand Rafia welches ich aus dem Müll gefischt habe und Zapfen.

Hat wieder sehr viel Spaß gemacht, vielleicht sollte ich es zur jährlichen Tradition werden lassen. Oder aber auch zu anderen Jahreszeiten einfach dekorieren. Gelegenheiten gäbe es reichlich!

1. Untergrund aufbauen, 2. Struktur stecken, 3. mit Grün auffüllen, danach dekorieren


drahten von Zapfen
fertige Dekoration im Tontopf für Beistelltisch
abgezupfte Nadeln von Zweigenden


Resteverwertung für einen duftenden Teller voll Weihnachten

Große Tischdekoration



Donnerstag, 20. Dezember 2012

Aktualisierung des subtropischen Projektes

Unser subtropisches Projekt wächst aus den Kinderschuhen und wird eine ausgewachsene Studienarbeit. Nereida und ich bekamen viele neue Ideen in den letzten Wochen, auch wurde mehr mit unseren Chefs besprochen, welche ihre Ideen beisteuerten.

Das Hillier-Stipendium wurde uns zugesagt, was eine sehr gute Neuigkeit ist. Wir haben uns für zwei weitere Stipendien beworben, das der Royal Horticultural Society und das der Professional Gardener's Guild. Wir brauchen so viel Unterstützung wie möglich, gerade wo sich zeigt wie ausschweifend dieses Projekt werden kann.

Somit wurde der Projektvorschlag von unseren Chefs enthusiastisch angenommen und zur Studienarbeit ausgeweitet. Wir nennen es 'Das subtropische Projekt' oder 'The Tender Garden Project'.

Plan ist:
  • Recherche der Entstehung und Entwicklung des Tender Garden, welcher sich bei Jermyns House befindet und seit den 80ern zum Parkplatz umfunkioniert wurde.
  • Recherche damaliger Mikroklimate innerhalb des Arboretums
  • Recherche heutiger Mikroklimate innerhalb des Arboretums und wie diese mit subtropischen Pflanzungen aufgepeppt werden können
  • Untersuchung der subtropischen botanischen Vielfalt in Ventnor Botanic Garden, Abbotsbury Subtropical Gardens und Logan Botanic Garden
  • Erstellung von Pflanzlisten zum Vergleich der pflanzlichen Vielfalt
  • Untersuchung der botanischen subtropischen Möglichkeiten
  • Ausarbeitung eines Renovierungvorschlages zur Verbesserung des Tender Gardens
  • Ausarbeitung eines Renovierungvorschlages von vorhandenen Mikroklimaten innerhalb des Arboretums
  • Fotografische Dokumentation durchweg des Projektes
  • Erstellung eines Studienberichtes mit potentieller Veröffentlichung in diversen Magazinen etc.



Dienstag, 18. Dezember 2012

Bewertung: "The Garden" RHS Gartenmagazin

Viele Amateur-Gartenzeitschriften kommen häufig sehr bunt daher. Dort gibt es viele übertrieben farbintensive Bilder und die Artikel sind meist nicht länger als eine Seite; oftmals sogar bestehen solche Zeitschriften aus vielen kleinen Geschichten, Fragen der Leser und Werbung. Die wenigen fachlich wertvollen Artikel sind dort von großen Firmen geschrieben/gesponsort und bewerben sich selbst darin. Fotos und Tatsachen werden zu Gunsten des Sponsors bearbeitet. Auch der Gebrauch von botanischen Namen wird vermieden, ebenso sind auch Sortennamen nicht immer korrekt, sondern lediglich mit hohem Wiedererkennungswert aus dem Gartencenter.

"The Garden" ist eine hochqualitative, englische Zeitschrift, die monatlich von der Royal Horticultural Society herausgebracht wird. Sie ist im Handel für jedermann für £4.25 erhältlich. Bezahlt man den Mitgliedsbeitrag von £51 (£4.25 x 12) pro Jahr, bekommt man sie umsonst nach Hause geschickt, und kann außerdem weitere Dienstleistungen der RHS als Mitglied in Anspruch nehmen.

The Garden, November 2012 The Garden, Dezember 2012

"The Garden" ist im Vergleich zur Breiten Masse der Gartenzeitschriften, sei es nun englische oder deutsche, wesentlich qualitativer. Als größter britischer Gartenbauverband muss das auch so sein, schließlich sind die Ansprüche hoch wenn man allein den Namen Royal Horticultural Society hört oder liest. Wenn auch nach wie vor hauptsächlich für Amateurgärtner verfasst, um eine möglichst breitgefächerte Leserschaft anzusprechen, wird dennoch Wert auf 100% Wahrheitsgehalt und korrekte Benennung der Pflanzen gelegt. Allerdings werden auch hier weitreichend bekannte Pflanzen wie z.B. Gänseblümchen oder Thymian mit ihren umgangssprachlichen Namen beschrieben (statt Bellis perenne oder Thymus vulgaris), wahrscheinlich um das Lesen zu vereinfachen und um, wie bereits erwähnt, eine möglichst große Leserschaft zu erreichen. Die meisten Pflanzen bekommen jedoch in den Artikeln ihre botanischen Bezeichnungen, auch stehen solche in Kursivbuchstaben, womit der wissenschaftlichen Linie gefolgt wird.

Der Inhalt besteht aus Themen die der Jahreszeit angepasst sind. Ein Ratgeber gibt Ideen über "Jobs", die jetzt gerade im Garten verrichtet werden sollten. Oder zeigt Lösungsvorschläge bei dieser oder jener Krankheit, die gerade jetzt im Jahr besonders stark auftritt. Hohe gartenbauliche Persönlichkeiten wie z.B. Alan Titchmarsh oder Roy Lancaster verfassen regelmäßig Beiträge über bestimmte Pflanzen, die sich von der Masse abheben und machen auf einfach zu kultivierende Raritäten aufmerksam, die ansonsten nur Experten kennen würden. Viele Seiten werden auch verwendet, um Neuigkeiten innerhalb der RHS zu verbreiten und ihre Mitglieder auf den neuesten Stand zu halten. Besonders im Sommer gibt es viele Beiträge über die weltberühmten Blumenausstellungen, mit Interviews der Designer und Vorschau auf die diesjährigen Besonderheiten. Leserbriefe gibt es auch hier, ebenso eine Kolumne. Ebenfalls Neuigkeiten aus anderen Gärten Englands werden verbreitet, sei es ob der botanische Garten in Kew einen neuen Direktor bekommt, ob "Eden Project" in Cornwall ein Lichtfest feiert oder ob ein Baum auf das Gewächshaus im Westonbirt Arboretum gefallen ist.

The Garden, Januar 1977 The Garden, April 1977

Nichts destotrotz ist "The Garden" nicht unbedingt für professionelle Experten mit hohen Ansprüchen. Es ist definitiv eine wunderbare Lektüre von höchster Qualität, erklärt viele Zusammenhänge und wissenschaftliche Hintergründe, allerdings um Horizont erweiternd für den Experten zu sein, fehlt es an Tiefe und Ausfürhlichkeit. Hierfür bringt die RHS "The Plantsman" ins Spiel. (Dazu mehr bald in einem anderen Beitrag hier im Blog)

Dennoch sticht diese Zeitschrift aus der breiten Masse hoch heraus, ist absolut vertrauenswürdig und lehrreich. Jeder lesende Gartenliebhaber, der £51 pro Jahr übrig hat und englisch versteht (oder lernen möchte?), sollte "The Garden" unbedingt abonnieren. Daher bewerte ich mit vier Sternen.



Montag, 17. Dezember 2012

Janines Woodland Garden

Ich hatte ein klein wenig Zeit Pflanzen zu lernen, stöberte durch dicke Wälzer und Pflanzenenzyklopädien. Da spukten einige botanische Namen durch meinen Kopf und manifestierten sich schließlich als Gestaltungsidee. So entstand meine kleine Waldpflanzung.

Ich liebe Wälder! Von allen Pflanzen gefallen mir große, saftig grüne Blätter am meisten. Gepflanzt im lichten Schatten der Bäume, wo die Sonnenstrahlen die Blätter hellgrün leuchten lassen und unten feine Blütensprenkel erhellen. Geschmiegt an Moos und altem Laub liegen, nach Humus riechende, alte Äste und Baumstämme, dazwischen wachsen üppige Farne, die ihre Wedel sanft und elegant ausrollen. Umrandet von einigen Sträuchern stehen große Bäume wie mächtige Säulen, mit knorrigen Stämmen und rissiger Borke. Sie wirken majestätisch, alt und weise. Eichhörnchen springen von Ast zu Ast, die Vögel zwitschern und dort hinten in der Ferne ist ein scheues Reh. Der Ort ist erfüllt von Leben und Energie.

Irgendwann, wenn ich groß bin, werde ich diesen Garten verwirklichen. Bis dahin habe ich "hektarweise" Papier.

Janines Woodland Garden
Besonders gerne mag ich das Bild im Frühling, wenn leuchtend blaue Hasenglocken den Boden bedecken und strahlend weiße Birkenstämme kontrastreich hervorstechen. Ich mag Kontraste, sei es farblich oder strukturell. Orange und Lila. Violett und Limettengrün, Gelb und Blau. Filigrane Blätter neben großen. Schmal neben breit. Klein neben groß. Weich neben rauh.

Pflanzenliste:
  1. Betula utilis var. jacquemontii 'Grayswood Ghost'
  2. Hosta
  3. Uvularia grandiflora
  4. Hyacinthoides non-scripta
  5. Galium odoratum
  6. Epimedium sulphureum
  7. Bergenia ciliata
  8. Geranium x renardii
  9. Anemone nemorosa
  10. Galanthus nivalis 'Flore Pleno'
  11. Helleborus orientalis
  12. Alchemilla mollis
  13. Farne
  14. Carex sp. Cult.
  15. Luzula sp. Cult.
  16. Nothofagus dombeyi
  17. Larix kaempferi
  18. Quercus robur
  19. Stewartia pseudocamellia
  20. Fritillaria meleagris
  21. Fritillaria imperialis
  22. Sarcoccoca confusa
  23. Osmanthus heterophyllus
  24. Ginkgo biloba
  25. Hamamelis x intermedia 'Pallida'
  26. Ruscus acutifolius
  27. Pinus engelmannii
  28. Fatsia japonica
  29. Mahonia x media
  30. Quercus coccinea
  31. Acer capillipes
  32. Cercidiphyllum japonica
  33. Nothofagus menziesii
  34. Acer palmatum Cult.
  35. Azara microphylla
  36. Magnolia sp. Cult.
  37. Impatiens omeiana
  38. Hedera helix
  39. Tricyrtis formosana
  40. Pulmonaria saccharata
  41. Brunnera sp.
  42. Liriope muscari
  43. Ophiopogon planiscapus 'Nigrescens'
  44. Woodwardia sp.
  45. Viburnum davidii
  46. Trillium grandiflorum
  47. Thalictrum delavayi
  48. Styrax japonicus
  49. Erythronium sp.
Ich habe die Pflanzen so gewählt, dass neben dem Sommer vor allem auch die anderen Jahreszeiten fantastisch aussehen. Im Herbst geben die Lärchen und Ahörner bunte Farben. Im Winter verteilen Hamamelis, Sarcoccoca und Osmanthus einen süßen Duft und zeigen, dass die Welt nicht so leblos ist wie sie erscheint, während die farbenfrohen Rinden von Ahorn, Birke und Stewartia die Blüten komplimentieren. Im Frühling zeigen sich Schneeglöckchen und alsbald auch die Hasenglocken, in Gemeinschaft mit Fritillaria imperialis bis hin zum Erwecken der restlichen Pflanzen. Im Sommer sind die Farne ausgerollt und schmiegen sich an die mächtigen Eichenstämme.

Einige Pflanzen sind immergrün und verlieren dadurch nicht ihren Reiz. Andere wiederum sehen selbst im Winter ohne Blätter toll aus, wenn die holzige Struktur tolle Kontraste zu den süßen Blüten und üppigen, immergrünen Pflanzen gibt.

An eine der mächtigen Eichen würde ich eine Schaukel (swing) anbringen, so dass man im lauen Sommerwind den Wald von dort genießen kann.


Samstag, 15. Dezember 2012

Moosvermehrung bildet Teppich

Nun fast drei Monate nach meiner Moosvermehrungsaktion, kann man deutliche Fortschritte sehen.

Was vorher zerschnittene Mosskrümel waren, wächst nun zu kleinen individuellen Moospflanzen. Man kann sogar sehen, dass es auf dem Weg ist ein geschlossener Teppich zu werden. Weitere drei Monate, so etwa März, sollte das Moos dicht genug sein, um es als Bonsai Dekoration nutzen zu können.

Eine Einfache Sache für diesen Zweck. Mann kann jedes Moos verwenden. Beispielsweise welches, das in den Fugen auf der Terrasse wächst, oder jenes auf dem Dach der Gartenhütte. Einfach im Herbst in kleine Stückchen zerschneiden, gut feucht halten und bis zum Frühjahr hat man feinstes Moos, ohne welches aus der wertvollen Natur entnehmen zu müssen.

Ich hatte es hier einfach, da wir Moos überall auf den Wegen auf der Arbeit haben. Um die Rutschgefahr zu vermindern, muss das Moos regelmäßig entfernt werden. So habe ich einfach eine gute Handvoll mit nach Hause genommen.





Donnerstag, 13. Dezember 2012

Geschichte der Royal Horticultural Society


RHS Logo
Die Geschichte der Royal Horticultural Society (RHS) ist heute 208 Jahre lang. Großbritanniens größte Gartenwohltätigkeitsorganisation. Sir Joseph Banks und John Wedgwood gründeten 1804 die "The Horticultural Society of London". Das Ziel war Informationen über Pflanzen zu sammeln und die Verbesserung der gärtnerischen Praxis zu fördern.

In den 1820ern begann man die ersten Blumenausstellungen zu organisieren. Allerdings kann man solche nur als "Prototyp" bezeichnen, denn die heutigen Ausstellungen unterscheiden sich von damals gewaltig. Früher waren es mehr florale Feste, welche auf dem Anwesen des Duke of Devonshire in Chiswick stattfanden.

Dreißig Jahre später, in den 1850ern, war die RHS in einer Finanzkrise, ausgelöst durch fehlende Mitgliedsbeiträge und sinkende Erlöse aus Eintrittsgeldern des RHS Garten. Der britische Gartenbauverband sah nur eine Lösung zur Rettung und verkaufte die wertvolle Bibliothek, die viele seltene Bücher und Original-Zeichnungen enthielt.

Im Jahr 1861 ermöglichte Prince Albert, der damalige Präsident, mit seinen Geschicken die Anordnung einer neuen Charta, was zu dem heutigen Namen "The Royal Horticultural Society" führte. Ein neuer Garten in Kensington wurde ebenfalls erworben, welcher bis 1888 der Hauptsitz des Verbandes blieb. Mit königlicher Unterstützung erhöhten sich die Anzahl der Mitgliedschaften und bald wurde der Verband wieder eine tragfähige Einheit.



1866 konnte der Verband seine Bibliothek mit dem Kauf der Sammlung von John Lindley wieder aufzubauen. Die Lindley Bibliothek ist heute die größte gartenbauliche Buchsammlung mit über 50.000 Bücher, 1.500 Zeitschriften und 18.000 botanischen Zeichnungen. Sie steht für die Öffentlichkeit offen, allerdings können nur RHS Mitglieder Bücher ausleihen.

Im Jahre 1903 kaufte Sir Thomas Hanbury den Garten eines ehemaligen Ratsmitgliedes des Verbandes, George Fergusson Wilson, in Wisley, Surrey, und präsentierte es der RHS als neues Gartengelände für Versuche und Experimente. Wisley blieb damit für lange Zeit, etwa 80 Jahre, der einzige Garten der RHS. Später, um 1987, erhielt der Verband seinen zweiten Garten, Rosemoor in Devon, ein Geschenk von Lady Anne Palmer. Dieses Geschenk folgte ein weiteres . 1993  schenkten die Eheleute Dick Robinson der RHS den Garten Hyde Hall, in Essex. Und 2001 schloss sich die RHS mit dem nördlichen Gartenbauverband zusammen, wodurch nun Harlow Carr, außerhalb Harrogate, North Yorkshire sich der Reihe der RHS Gärten anschloss. Bis heute sind dies die vier RHS Gärten, wobei Wisley in Surrey der Hauptsitz ist.



Im Jubiläumsjahr 1904, war die Eröffnung eines Büros und Ausstellungshalle am Vincent Square in London. Eine weitere Halle New Hall wurde im Jahre 1928 auf einem angrenzenden Gelände eröffnet. Beide Hallen dienen bis heute als Veranstaltungsort für die meisten Blumenausstellungen in London.
Nach dem Umzug von Kensington im Jahre 1888, wurde die große Frühjahrsausstellung im Temple Garden inszeniert, ab 1913 zog diese Show auf das Gelände des Royal Hospital in Chelsea um. Jedes Jahr ist die RHS Chelsea Flower Show eine der größten und berühmtesten aller britischen Pflanzenausstellungen.

Neben den Blumenausstellungen versucht die RHS aber auch die wissenschaftlichen Aspekte des Gartenbaus zu verbessern. Es werden seit den frühen Jahren der 1840er Forschungen mit Düngemitteln betrieben. Diese wissenschaftlichen Neuerungen entwickelten sich zur Förderung der Genetikforschung zur Jahrhundertwende.

Die Belange in Sachen Benennung von Kulturpflanzen führte zu der ersten Veröffentlichung einer klassifizierten Liste mit Narzissus-Namen in 1908. Gegenwärtig ist die RHS die internationale Autorität zur Registrierung von Pflanzennamen.

Die Royal Horticultural Society will weiterhin die Wissenschaft, Kunst und Praxis des Gartenbaus in all ihren Bereichen fördern. Sie ist heute die weltweit führende Gartenbauorganisation, mit aktiven Abteilungen in Wissenschaft, Forschung und Weiterbildung.



Mittwoch, 12. Dezember 2012

Samen bestellt

Heute habe ich durch die Samenliste der RHS geguckt. Die RHS bietet Mitgliedern eine feine Auswahl an Samen, welche in den vier RHS Gärten (Wisley, Rosemoor, Harlow Carr und Hydehall) geerntet wurden. Als neues Mitglied habe ich natürlich direkt Anspruch auf diese Serviceleistung genommen. Für £12 werden mir meine maximal zwanzig ausgewählten Tütchen nach Hause geschickt. Darunter einige Exoten wie Trachycarpus fortunei oder Acacia pravissima.

RHS Samenliste 2013
 Ob ich letztlich die Samen zum Keimen bringen kann, steht auf einem anderen Blatt. Aber ein Versuch ist es wert, sind jene Pflanzen doch im Fachhandel weitaus teurer als  £12. Den Spaß gönne ich mir! Außerdem lerne ich sicherlich noch so einiges dabei. Und wer weiß? Am Ende weiß ich nicht wohin mit all den Palmen und Akazien...irgendwie muss ich ja meinen Vorgarten noch voll kriegen.

Eine andere Frage allerdings ist auch: inwieweit sind die Samen der Art treu? Denn die Pflanzenarten haben sich garantiert untereinander gekreuzt und sind damit wohl eher eine bunte Mischung.

Hier die vollständige Liste meiner Bestellung. Die Samen sind in verschiedene Kategorien eingeteilt. Ein- und zweijährige, Stauden, Zwiebeln und Knollen, Bäume und Sträucher. Wird vor April aber leider nicht verschickt, wie die RHS mir mitteilte.

Stauden:
  • Actaea simplex Atropurpurea Group
  • Alchemilla mollis
  • Angelica archangelica
  • Armeria pseudarmeria
  • Astrantia major subsp. involucrata
  • Baptisia alba var. macrophylla
  • Chiastophyllum oppositifolium
  • Dicentra formosa
  • Dictamnus albus
  • Euphorbia characias subsp. wulfenii
  • Euphorbia palustris
  • Fritillaria meleagris
  • Foeniculum vulgare 'Purpureum'
  • Francoa sonchifolia
  • Verbena bonariensis
 Bäume und Sträucher:
  • Acacia pravissima
  • Cotinus coggygria
  • Fatsia japonica
  • Leycesteria formosa
  • Trachycarpus fortunei
Da natürlich unzählig viele Mitglieder Samen bestellen und von bestimmen Arten nur sehr wenige vorhanden sind, kann es sein, dass man leer ausgeht. Für diesen Fall kann man bis zu fünf Alternativen angeben, um im solchen Fall seine Wunschsamen zu ersetzen. Hierbei kann man außerdem die Priorität wählen, welche von den Alternativen als erstes gewählt werden soll. Hier sind meine Alternativen, nach Priorität sortiert:
  1. Carpinus caroliniana
  2. Alnus viridis subsp. crispa
  3. Kirengeshoma palmata
  4. Leonurus cardiaca
  5. Veratrum nigrum


Dienstag, 11. Dezember 2012

Sonntag, 9. Dezember 2012

Pflanzen für den Vorgarten

Mittlerweile konnte ich ein paar Pflanzen auftreiben, die mir in mein Konzept für den Vorgarten passen. Angedacht sind Pflanzen, die einen suptropischen bis exotischen Effekt erzielen, allerdings ist die Auswahl aufgrund mehrerer Faktoren stark limitiert. Mehrheitlich möchte ich mich an rötliches Laub halten, insgesamt hatte ich also farblich an rot und grün gedacht, mit einigen weißen Highlights vielleicht, da es die Farben des Hauses wiederspiegelt.

Limitierende Faktoren sind hierbei allerdings vor allem finanzieller Natur. Da ich keinen Goldesel (leider) im Keller habe, erhoffe ich mir alle möglichen Pflanzen kostengünstig von der Arbeit oder Freunden zu bekommen. Daher kann ich nicht immer das wählen was mir am besten ins Konzept passen würde, sondern muss mit dem Material arbeiten, dass mir zur Verfügung steht. Außerdem wohne ich nur zur Miete und will daher das ganze Projekt nicht zu sehr ausweiten.

Der Standort gestaltet sich wie folgt:
ausgerichtet nach Süden ist der Vorgarten damit vollsonnig und zumeist trocken (je nach Witterung). Die Süd-Hauswand bietet Schutz und extra Wärme im Winter, theoretisch könnten damit also auch winterharte bis grenzwertig frostharte Pflanzen kultiviert werden. Auf der anderen Seite ist der Vorgarten nicht windgeschützt.

Obwohl sonniger Standort möchte ich auf Pflanzen der Familie Asteraceae verzichten. Sie würden meiner Meinung nach nicht zum Charakter "subtropisch/exotisch" passen, gleichwohl der Standort perfekt für diese Sonnenanbeter wäre. Mediterranes wie Lavendel, Rosmarin und Salbei wären ebenso perfekt, dennoch aus gleichem Grund, werde ich möglichst nichts dergleichen pflanzen, obwohl ich alle drei sehr mag. Nebenbei sind diese in Richtung Blau-Grau einzustufen und passen farblich auch deswegen nicht recht zu meinem Konzept.

Existierende Pflanzen sind momentan Buddleja, Chamaecyparis, Pyracantha, Cornus sanguinea und ein wilder Juglans-Sämling, wovon ich aber nur den Schmetterlingsstrauch behalten möchte. Wobei die Lebensbaumkugel ein weiteres Überbleibsel ist, das ich erhalten muss, weil einfach zu alt / groß für mich, um den auszugraben. Der Hausbesitzer hatte fünf bis sechs ähnliche Bäume für mich entfernt, ließ den einen aber auf eigenen Wunsch stehen. Im Boden befinden sich Unmengen Ackerwinde, wilde Brombeeren, Steine und Zwiebeln der Hasenglocke oder Traubenhyazinthe. Dann befindet sich noch Centranthus ruber, Nigella und Pulmonaria in den Beeten. Pulmonaria ist eher etwas für eine halbschattige Unterpflanzung, weswegen ich diese wohl nach hinten in den Garten umpflanzen werde.

Ansonsten habe ich bereits folgende Pflanzen organisiert.

Holzige Strukturpflanzen:

  • Tetrapanax papyrifera
  • Cercis canadensis 'Forest Pansy'
  • Nandina domestica 'Fire Power'
  • Ilex crenata 'Dark Green'
  • Weigelia 'Black and White' (Zwergform)
  • Potentilla fruticosa Cult.
  • Yucca gloriosa
  • Cotinus 'Grace'
  • Mahonia x media 'Winter Sun' (muss ich noch besorgen)

Stauden:
  • Phormium tenax
  • Kniphofia Cult.
  • Acanthus mollis
  • Sedum Cult.
  • Scabiosa africana 'Jocelyn'
  • Iris gemischte
  • Heuchera 'Ginger Peach' und 'Sugar Plum'
  • Hemerocallis Cult.
  • Echinaceae Cult.
  • Monarda Cult.
  • Ophiopogon planiscapus 'Nigrescens'
  • Alchemilla mollis
  • Pennisetum alopecuroides 
  • Penstemon 'Rich Ruby' und 'Firebird'
Bevor es aber richtig los gehen kann, muss ich natürlich noch fleißig aufräumen und die Fläche vorbereiten (z.B. unkrauten und umgraben). Einige Sträucher muss ich entfernen und deren Wurzeln ausgraben. Am Ende möchte ich auch frisches organisches Material untermischen, bedeutet viel umgraben und schweren Mulch ankarren.

Wenn das Grundstück mein Eigen wäre, würde ich wahrscheinlich einige andere Pflanzen wählen, schon allein weil ich dann auch wesentlich mehr Geld investieren würde. So würde ich beispielsweise Passionsblume und Clematis an einem Rankgerüst hochziehen. Am liebsten hätte ich auch ein paar Palmen wie Trachycarpus fortunei oder Chamaerops humilis, auch Cordyline australis. Wobei letzteres wohl dann doch zu frostempfindlich ist, selbst an der Südwand, einfach weil es nicht windgeschützt ist. Allesamt allerdings viel zu kostenintensiv und damit leider nicht umsetzbar in meiner jetzigen Situation.

Samstag, 8. Dezember 2012

Großes Eschensterben !!

Hier in England herrscht Panik. Fraxinus excelsior, die heimische Esche, ist heftigst von einer tödlichen Pilzkrankheit bedroht. Hymenoscyphus pseudoalbidus ist die geschlechtliche Form, Chalara fraxinea ist die Nebenfruchtform desselben Pilzes. Die Krankheit zeigt sich durch trockene Blätter und Triebe, daher in Deutschland als Eschentriebsterben (auch Eschensterben oder Eschenwelke) bekannt.

Es soll die schlimmste Bedrohung für heimische Bäume in Europa sein, seit dem Ulmensterben vor einigen Jahren.

Quelle: Eschentriebsterben.org


Der Pilz Chalara fraxinea lebt parasitär in den Geweben der Blätter, Triebe und verholzten Teilen von Eschen. Querschnitte von Zweigen und Ästen zeigen Nekrosen (schwarze. abgestorbene Bereiche) im Holzteil. Junge Bäume sterben kurzerhand, ältere Exemplare werden zunächst geschwächt und sind damit anfälliger für andere fatale Krankheiten wie z.B. Phytophtora sp., Armillaria sp. etc. Über kurz oder lang sterben die Bäume.

Der Pilz bildet Sporen an infizierten Blättern und streut sie zwischen Juni und September in den Wind, der sie dann verbreitet. Scheinbar überleben die Sporen nur wenige Tage. Außerdem braucht es eine hohe Anzahl von Sporen um einen Baum zu infizieren. Anfällig sind alle Arten von Fraxinus. Schon nach einigen Wochen bis wenigen Monaten kann man den Befall sehen. Ist ein Baum erst einmal infiziert gibt es keine Möglichkeit der Heilung. Weder Chemikalien noch andere Mittel helfen gegen den Befall. Das zügige Entfernen und Verbrennen des befallenen Materials reduziert allerdings die weitere Ausbreitung.

Quelle: TheGuardian.com

Angeblich soll dieser Pilz schon seit 1851 bekannt sein, trat aber seither nicht als eliminierender Schädling auf. In England ist die Krankheit seit mindestens 2010 verbreitet und bedroht nun 80 Millionen Eschen auf den britischen Inseln. Dänemark verlor bereits 90% der dort heimischen Eschen. Eine europaweite Importsperre soll das weitere Ausbreiten des Pilzes reduzieren, meiner Meinung nach allerdings völlig zu spät.

Seit mindestens zwanzig Jahren kennen Wissenschaftler diesen Pilz, der wohl ursprünglich aus dem Baltikum stammt und erstmals 2006 fatale Schäden in Polen verursachte. Nun langsam über Polen, Deutschland, Schweiz und den Niederlanden ausbreitend, erreichte der Pilz die britischen Inseln und verbreitet sich weiter. Die Karte unten zeigt, dass besonders der Osten Englands die meisten Fälle des Eschensterbens aufweist.

Forestry Commission, Distribution of Ash Dieback
Wissenschaftler gehen allerdings davon aus, dass ein kleiner Anteil der Eschen eine natürliche Resistenz besitzt. Im Sinne der natürlichen Selektion werden diese überlebenden Eschen sich dann vermehren und die Immunität an die nächste Generation weitergeben. Bis dahin muss jedoch mit großen Verlusten gerechnet werden.

Sehr gute Informationsquellen über diese Pilzkrankheit sind:


Mittwoch, 5. Dezember 2012

Peter Chan's Bonsai Walk @ Wisley

Bei meinem Gartenbesuch im RHS Garten Wisley hatte ich mich besonders auf Peter Chan's Bonsai Garten gefreut. Seit Jahren stellte er dort einige seiner Bonsai aus. Alle paar Jahre wurde die Gestaltung des japanischen Gartens geändert, so dass es für die Besucher interessant blieb. Hier ist ein Bild von 2010:

Heron Bonsai Garden Display by Peter Chan, September 2010
Als ich zum gewohnten Platz ging, war dort nichts. Die Bonsai waren weg, was blieb waren die gepflasterten Wege. Alles andere war entfernt worden und durch unkrautigen Mutterboden ersetzt. Zunächst war ich enttäuscht und dachte Peter Chan hatte seinen Garten wohl aufgegeben. Dann fand ich aber doch noch seine Bonsai, sie waren nur umgezogen. 2012 ist es also kein Bonsai-Garten mehr, sondern nun ist es ein Bonsai-Gang.

Heron Bonsai Walk by Peter Chan, December 2012
Die Bonsai sind absolut dieselben wie die Jahre zuvor. Ich frage mich, wer die durch das Jahr hinweg pflegt? Ist jemand von Wisley erfahren mit Bonsai oder wurde dafür geschult? Oder kommt Peter Chan selbst einmal pro Woche vorbei bzw. wohl eher schickt einen seiner Leute?

Nun da einige ihr Laub abgeworfen hatten, konnte ich die Aststruktur kritisch betrachten. Schließlich sind für gewöhnlich die Äste weitestgehend vom Laub bedeckt. Und ich musste Fürchterliches sehen. Schlimm eingewachsene Drähte, nicht verheilte und faulende Schnittwunden. Manche auch mit denkwürdigen ästhetischen Merkmalen. Im Ganzen waren die Bonsai nicht erste Klasse, eher zweite Wahl, wenn nicht sogar schlechter.

Zelkove serrata, große Wunden verheilten nicht schnell genug, Das Holz fing an zu faulen, riesige Löcher entstanden, wo sich nun Regenwasser sammelt und den Fäulnisprozess beschleunigt.

Larix kaempferi riesige Wunde, wo der Leitrieb abgebrochen wurde und die Wunde Pilzkrankheiten bekam.

Acer palamatum

gleicher Bonsai wie oben, Acer palmatum

Acer buergerianum das Totholz zerfällt, ist aufgeweicht und bietet Regenwasser eine Sammelstelle und Pilzen eine Brutstätte

Pinus sylvestris schlimme Narben durch Drähte

Larix kaempferi, kein Plastiknetz schützt vor Auswaschung im Schalenboden, Wurzeln liegen frei und trocknen aus.

Man könnte jetzt sagen, vielleicht liegt es daran, dass eben kein Bonsaiexperte die Pflege übernimmt. Allerdings habe ich Bilder von 2010 wo ich bereits ähnliches feststellen musste. Damals war meine Bonsaiausbildung noch wesentlich schlechter als heutzutage, aber selbst da waren mir schon derbe Mängel aufgefallen. Nun also zwei Jahre später vergleiche ich die Fotos und stelle fest, alte Wunden und Mängel wurden nicht behoben und verschlimmerten sich über die Zeit drastisch.

Juniperus chinensis 'San Jose', neue Drähte wurden in eine bereits existierende Narbe gewickelt

Wenn ein Draht einwächst, verzeihen gewisse Bonsai dies, weil sie ein gutes Heilungsvermögen besitzen. Dazu gehören Kiefern. Ahörner brauchen länger, um Wunden zu heilen. Andere Bäume wie z.B. Buchen verzeihen derartige Fehler ganz und gar nicht und heilen extrem schlecht. Die Narben bleiben Jahrzehnte lang sichtbar; weiß im Grunde jeder, der schon einmal ein Herz oder Liebesbotschaft in eine Buche geritzt hat. Insgesamt ist das Heilungsvermögen aber immer begrenzt. Ist die Wunde zu groß bleiben Narben, oder Pflanzenteile fangen an zu faulen. Bis zu einem gewissen Grad also verzeihen die Bonsai Fehler, ist dieser Grad überschritten ist der Bonsai sein Leben lang gezeichnet.


Cedrus libani

Peter Chan, der ja nun einmal diese Bonsai präsentiert und damit auch sich selber, sollte erwartungsgemäß sich besser um seine Bonsai kümmern finde ich. Angesichts seiner jahrzehntelangen, professionellen Erfahrung mit Bonsai sollte man auch annehmen, dass er weiß wie man drahtet, richtig schneidet und Wunden versorgt. Und wenn er selbst nicht Hand angelegt hat, dann jedenfalls dafür sorgen, dass seine Leute einen guten Job machen. Immerhin ist dieser Bonsai-Gang nun Werbung und sein Aushängeschild, sollte damit perfekt und erste Klasse sein.

Ich war herbe enttäuscht von dieser Vorstellung, wahrscheinlich weil ich in den letzten Monaten viel neues über Bonsai gelernt hatte und damit meine Erwartungen noch höher waren.




Dienstag, 4. Dezember 2012

Winterwunder im RHS Garten Wisley

Daphne x hybrida

Zenobia pulverulenta

verwirrter Rhododendron 'Emasculum'

Birkenhain mit Wisteria

Röhrenflechte auf Stein
Eucalyptus gregsoniana


Cobaea scandens Malus 'Evereste'


sehr freundliches Rotkelchen

Solanum pyracanthumDatura metel 'Blackcurrant Swirl'


Piet Oudolf Design

beeindruckende Eiche vor dramatischem Himmel

Cynara cardunculus

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