Freitag, 22. Februar 2013

Solent Bonsai Society: das Februar-Treffen 2013

Das Februar-Treffen war kein konventionelles Treffen im üblichen Sinne, eher ein Freundeskreis, der sich zum gemeinsamen Umtopfen der Bonsai traf. So waren Tische aufgebaut und der Raum weiträumig mit Folie ausgelegt. Jock hatte Säckeweise vorgemischtes Bonsai-Substrat mitgebracht, man brauchte sich nur selbstbedienen.


Für mich war es das erste Mal zu solch einem Gruppen-Umtopfen. Daher wusste ich nicht so recht was zu erwarten war. Vorsichtshalber hatte ich meine Schalenkiste und Werkzeugkiste, zusammen mit drei bis vier Bonsai, in mein Auto gepackt.

Am Ende erschienen etwa 10 Mitglieder, die aktiv ihre Bonsai umtopften, einige andere kamen nur zum Schwatzen oder Beraten. Einige Gesichter waren mir bekannt, andere wiederum sah ich zum ersten Mal. Ich suchte mir also einen Platz, solange noch etwas frei war. Neben mir gesellte sich ein weitere Lärchenfreund. Mein kleiner Lärchenwald erschien als kleiner Abkömmling der großen Variante daneben. Ich fühlte mich ein wenig mickrig neben all den großen Exemplaren, aber was solls - jeder fängt mal klein an! Wurde mir auch direkt bestätigt, denn der große Lärchenwald war anfangs natürlich auch klein gewesen. Nach zehn Jahren dann zur heutigen Größe.

Mein kleiner Lärchenwald erschien als kleiner Abkömmling der großen Variante daneben.

Das Substratgemisch gabs umsonst und war schön anzusehen. Sehr viel feiner Kies, ein wenig Torf, fein gehäckselte Rinde und ein Hauch Akadama. Beim Umtopfen meiner Lärchen musste ich dann schnell feststellen, dass es viel zu trocken war. Abgesehen vom Befeuchtungsproblem von trockenem Torf kam noch hinzu, dass für meinen Geschmack zu wenig Substanz hatte. Bis auf ein bisschen Torf war da eben nichts.


So sah ich mich gezwungen meine Lärchen notdürftig mit diesem Substrat zu pflanzen. Zu Hause würde ich allerdings dieses Substrat mit meinem Kompost mischen und die Lärchen neu topfen müssen.

Unterdessen gab es Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

Am Ende bekam ich sogar noch ein Geschenk von Arthur Nash, der von seiner Felspflanzung einen kleinen Cotoneaster zu viel hatte. Auch hier in diesem viel zu trockenem Substrat nach Hause gebracht, pflanzte ich ihn anschließend in meinen ersten Mo-Topf und deckte mit Akadama ab. Was genau ich damit machen werde, weiß ich noch nicht. Auch welches die Vorderseite sein wird, steht noch nicht fest. Somit kann ich mich in den nächsten Wochen mit dem neuen Bonsai vertraut machen. Dann kommen mir bestimmt ein paar Ideen.


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