Dienstag, 26. März 2013

Die Netzblatt-Schwertlilie - Iris reticulata

Iris reticulata Blüte von oben
Diese besondere Iris hat intensiv dunkel lila bis blaue oder violette Blüten, die sehr auffällig hervorstechen. Iris reticulata bringt brilliante Farben ins Frühjahr. Sie wachsen kompakt in Büschel und sind somit ideal für den Container, Topf oder Balkonkasten. In der Regel wachsen sie mit den großen, langen Blüten etwa 10-15cm hoch, wobei die schmalen Laubblätter etwa doppelt so lang hervorstehen können.

Die Zwiebeln können auch direkt in den Boden gepflanzt werden, um dem Frühlingsbeet intensive Farbspritzer zu geben. Die Zwiebeln sollten für beste Ergebnisse etwa 10-12cm tief gepflanzt werden und sorgen dann in vielen Folgejahren für atemberaubende Blüten. Die Blütezeit kann je nach Witterung viele Wochen andauern; meistens im Winter beginnend bis in den Frühling hinein, wobei März wohl die Hauptblütezeit ist.

Die Netzblatt-Schwertlilie (auch Zwerg-Iris) ist recht tolerant in der Standortwahl. Sie gedeiht allerdings am besten in voller Sonne in neutralem bis leicht alkalischem Lehm oder sandigem Boden, solange es durchlässig ohne Staunässe ist.


Ursprünglich stammt Iris reticulata aus dem Kaukasus, der Türkei, dem Irak und dem Iran und wächst in den heimatlichen Standorten auf steinigen Berghängen und Wiesen, zwischen 600 und 2700 Metern ü. NN.

Am leichtesten kann man diese Iris über Saat vermehren. Dies bringt dann die natürliche Variation in der Blütenfarbe hervor. Will man eine einheitliche Farbschattierung, kann man die Zwiebelgruppen nach einigen Jahren teilen. Dies geschieht am besten im frühen Herbst, damit sich die Zwiebeln nach dem Pflanzen wieder einwurzeln können und die Blüte im Frühjahr nicht beeinträchtigt wird.

Farbvariationen von Iris reticulata aufgrund von Genvermischungen in den Samen

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