Samstag, 27. April 2013

Das englische "National Gardens Scheme"

In Großbritannien gibt es eine Vereinigung, welche sich "The National Gardens Scheme" oder kurz "NGS" nennt. In dieser Vereinigung beteiligen sich Gärten in ganz England und Wales, welche zumeist in Privatbesitz sind. Manche Gärten beteiligen sich in Gruppen für eine ganze Gemeinde. Mehr als 4.000 Gärten haben sich dem Gartenprogramm bisher angeschlossen. Zweck ist seinen privaten Garten der Öffentlichkeit zu zeigen; so hat man als Besucher die Gelegenheit in anders Leut' Garten zu spionieren. Teilnehmende Gärten öffnen ihre Pforten nur einige Male im Jahr für den guten Zweck und spenden jegliche Einnahmen durch Eintrittsgelder oder dem Verkauf von Kaffee und Kuchen oder Pflanzen der Organisation. Die NGS spendet das Geld letztlich an namhafte Stiftungen, zum Beispiel an "Marie Curie Cancer Care" und ähnliche.

HRH Prinz Charles fungiert hierbei als Patron und unterstützt damit die NGS. Derzeitspendet die Vereinigungmehr als £2.500.000 pro Jahr an Pflege-, Fürsorge- und gärtnerische Wohltätigkeitsorganisationen. So hat die NGS innerhalb der letzten 15 Jahre insgesamt mehr als £25 Millionen gespendet. Diese Summen sind dank der jährlich etwa 750.000 Gartenbesucher erzielbar. Laufende Kosten werden so gering wie möglich gehalten und funktioniert nur durch die fleißige Mithilfe von ehrenamtlichen Helfern. Auf diese Art ist es möglich 80% der Spenden tatsächlich an eine gemeinnützige Einrichtung weiterzugeben; sprich von £1 gehen 80p an eine Wohltätigkeitsorganisation.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Idee für das Nationale Gartenprogramm ergab sich im Jahre 1927, um Geld für die Krankenschwestern des Queen's Nursing Institute (QNI) aufzubringen. Private Gärten von Qualität und Interesse luden die Öffentlichkeit das erste Mal zu einem Besuch ein. Dies war mit Erfolg gekrönt.

The NGS Yellow Book
Diese simple und grundlegende Idee brachte die Leute ihren privaten Garten für "a shilling a head" (zu deutsch: für "einen Groschen pro Kopf") zu öffnen. Damals zu der Zeit waren Gartenbesuche bereits ein anerkannter und vergnüglicher Zeitvertreib, zunächst allerdings nur für die wohlhabendere Gesellschaftsgruppe verständlicherweise. Im allerersten Jahr schafften 609 Gärten über £8.000 zu sammeln. Danach wurde ein Netzwerk von Helfern aufgebaut, die jeweils in den einzelnen Grafschaften die teilnehmenden Gärten organisierten und neue Teilnehmer anwarben. Bereits 1931 nahmen etwa eintausend Gärten an dem Programm teil. Die Zeitschrift Country Life gab daraufhin ein Handbuch heraus, das fortan "das Gelbe Buch" ("The Yellow Book") genannt wurde, dank des gelben Covers. Das Buch ist eine vollständige Liste teilnehmender Gärten mit einer kurzen Beschreibung und Informationen zu deren "Tag der offenen Tür".

Nach dem zeweiten Weltkrieg wurde das britische Gesundheitssystem mit der Gründung des National Health Service (NHS) reformiert. Dennoch wurde nach wie vor Geld für die Versorgung pensionierter Krankenschwestern und die Weiterbildung arbeitender Schwestern benötigt. So wurde das Nationale Gartenprogramm weitergeführt. 1948 setzte sich die NGS mit dem National Trust zusammen, um zusammen bedeutende Gärten zu erhalten oder zu restaurieren. Der National Trust auf der anderen Seite öffnete viele der Gärten unter dem Namen der NGS für den guten Zweck. Trotz der hohen Inflation nach dem Krieg, blieb der Eintrittspreis bei einem Groschen pro Kopf. 1970 wurden die Eintrittspreise aber schließlich der Zeit angeglichen. Erst damit erreichte die NGS bedeutende Spendensummen.

Zehn Jahre später in 1980, war das Nationale Gartenprogramm als wohltätige Stiftung etabliert. Zu der Zeit fungierte Her Majesty Queen Elizabeth the Queen Mother als Förderer, während Her Royal Highness Princess Alice, Duchess of Gloucester Präsidentin der Organisation vorstand. Hochwertige Wohltätigkeitsorganisationen, wie z.B. "Macmillan Cancer Relief", "Marie Curie Cancer Care", "Help the Hospices und Crossroads Caring for Carers" schlossen sich in den folgenden Jahren der Liste der Spendenempfänger an.


"  All of this has been made possible by you, visiting NGS gardens.
A very big THANK YOU for all your support!  "



Mittwoch, 24. April 2013

Magnolienblüte 2013

Dieses Jahr sind die Magnolien spät dran. Aber wie es scheint hat sich das Warten absolut gelohnt, denn die Bäume blühen dieses Mal derart reichhaltig! Jeder Baum ist überladen mit herrlich duftenden weißen oder rosa Blüten, eine wahre Pracht. Bei wunderbarem Sonnenschein und blauem Himmel sehen die Magnolien einfach nur fantastisch aus.

Magnolia Avenue, Jermyns House, Sir Harold Hillier Arboretum

Magnolia salicifolia 'Kewensis'

Magnolia salicifolia 'Kewensis'
Jetzt ist die richtige Zeit die berühmte Magnolia Avenue zu besuchen. Dank des nassen und kühlen Sommers im letzten Jahr, haben die Magnolien doppelt so viele Blütenknospen gebildet.

Leider halten Magnolienblüten nicht lange. Gerade bei warmem, sonnigem Wetter ist der Zauber nach zwei Wochen schon vorbei.


Dienstag, 23. April 2013

Filmcrew im Sir Harold Hillier Arboretum

Was seh ich denn da? Eine Filmcrew? Was die wohl da machen?

...

Wie ich herausfand, hatte sich der BBC in den Garten geschlichen, um ein Interview mit Andy McIndoe bezüglich Chelsea Flower Show zu drehen. Fast zwei Stunden saßen sie dort unter den herrlichen Magnolienblüten bei strahlendem Sonnenschein, während ich mich im Hintergrund durch die Büsche schlich :)




Montag, 22. April 2013

New Forest Bonsailandschaft

Erinnert ihr euch an meinen Beitrag "Bonsai-Landschaft im Stil des New Forest" und dessen Folgebeitrag "Recherche New Forest-Pflanzen"?

Nun war es soweit das Pflanzenmaterial zusammen zu stellen. Zur Auswahl hatte ich Erica cinerea, Potentilla erecta, Blechnum spicant, Muhlenbergia rigens, Molinia caerulea und weiße Steine. Gemeinsam mit einer Birke Betula pendula, die ich schon seit einiger Zeit in meiner Sammlung hatte, sollte dies eine wunderbare New Forest Bonsailandschaft werden.


Die Birke werde ich wohl kleiner schneiden, damit sie proportional zur Schale passt. Vorerst lasse ich die Birke wie sie ist, damit sie sich eingewöhnen kann. Wie sich der Rest entwickelt, zeigt sich dann wohl auch in nächster Zeit. In einigen Monaten wird sich das Ensemble etabliert haben und die weitere Gestaltung kann dann überdacht werden. Ich hoffe es wird sich so entwickeln, wie ich mir das vorgestellt habe.

New Forest Bonsailandschaft

Sonntag, 21. April 2013

Gartentour mit Barry Clarke

Heute durfte ich eine von Barrys Gartenführungen begleiten. Obwohl ich meine eigenen Gartenführungen habe, ist es dennoch bereichernd zu sehen, in welcher Art die Kollegen eine Tour angehen. Erfahrung teilen und voneinander lernen ist hier das Motto.

Das Hauptthema zur heutigen Führung war natürlich Magnolien, Kamelien und Rhododendron, denn diese stehen momentan in voller Blüte.

Corylopsis pauciflora

Die Gruppe geht auf Tuchfühlung mit einer Magnolienblüte.

Herrliche Magnolienblüte
Es gab sogar einige Dinge, die ich dazu lernte. Man lernt eben nie aus.

Zum Beispiel wusste ich nicht, dass Magnolienblüten ihre Form in der Evolution so entwickelten wie wir sie heute kennen, weil zu der Zeit fliegende Insekten nicht vorhanden waren. Die Blüten mussten daher robust genug für schwere, krabbelnde Käfer sein, welche die Bestäubung durchführten. Deswegen hat die Magnolie ihre einzigartig geformte Blüte.

Auch wusste ich bis dahin nicht, dass Magnolien von Charles Plumier nach dem französischem Botaniker Pierre Magnol benannt worden waren.

Somit war es selbst für mich alles in Allem eine lehrreiche Gartenführung. Bei wunderbarem Sonnenschein und blauem Himmel umgeben von blühendem Frühling - was will man mehr an einem schönen Sonntag?



Samstag, 20. April 2013

Palme und Banane

Unter den Samen, die ich von der RHS bekommen habe, waren auch Samen der Bananenstaude Ensete ventricosa und der Palme Trachycarpus fortunei. Diese Samen haben eine sehr dicke Schale und müssen für eine Keimung vorbehandelt werden. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Ich habe die Samenschalen vorsichtig mit Schmirgelpapier gekratzt. Das war sehr einfach bei den Trachycarpus-Samen. Die Bananensamen waren allerdings wesentlich robuster. Wie viel ich bei der Banane an der Schale kratzen sollte, wusste ich ehrlich gesagt nicht, somit verbleibt dies ein neue Erfahrung.

Vor der Sandpapier-Anwendung, Ensete ventricosa

Nach der Sandpapier-Anwendung, Ensete ventricosa

Danach habe ich die Samen mit etwa 70°C heißem Wasser übergoßen und über die nächsten 30 Stunden darin quellen lassen. Anschließend einzeln in 9cm Plastiktöpfe gepflanzt, stehen sie nun in meinem kleinen beheiztem Gewächshaus am Südfenster. Die Samen benötigen laut Literatur zwischen 24°C bis 30°C um zu keimen. Die warme Frühlingssonne hilft dabei hoffentlich.

Nun heißt es abwarten.

beheiztes Gewächshaus (oder auch Brutkasten)

Freitag, 19. April 2013

Die ersten Keimlinge...

... sind schon da. Cosmos 'Sensation', Erysimum 'Sunset Deep Purple' und Alyssum maritimum 'Oriental Night' waren sehr schnell und pieken bereits heraus. Was bei anderen durch niedliche Tierbabys auslöst wird, sind es bei mir Pflanzenbabys - so süß!



Das Gemüse war auch schon fleißig. Da haben Kohlrabi, Bohnen und Erbsen gekeimt. Freu mich schon auf die Ernte.


Mittwoch, 17. April 2013

Herbarium-Seminar

Schon seit meiner Baumschulausbildung, als wir einige Kräuter pressen und trocknen sollten, war ich fasziniert von Herbarien. Immer wieder sammelte ich Feldkräuter und presste sie in meinen dicksten Büchern. Mit dem Studium, und spätestens als ich nach Hillier kam, wo wir ein professionelles und national anerkanntes Herbarium führen, wurde der Wunsch größer ein eigenes, professionelles Herbarium zu erstellen. Vor einigen Jahren recherchierte ich welche Materialien man brauchte, las Bücher und bereitete die ersten Dinge vor. Am Ende haperte es an einer professionellen Presse, die dem Größenformat entsprach. Ich wollte keine Presse für teures Geld kaufen, sondern eine selber bauen. Allerdings wusste ich nicht, wie denn eine solche Presse aussieht bzw. welche Charaktere sie haben muss.

Am Mittwoch wurden meine langjährigen Wünsche erhört, denn mein Chef schickte mich und drei Kollegen zum RHS Garten Wisley, wo Plant Heritage ein Herbarium-Seminar anbot. Es war ein fantastischer Tag! Ich lernte so viel und konnte die Theorie aus Büchern so viel besser verstehen.

Chris Whitehouse führte den Lehrgang, zusammen mit seinen Herbarium-Kollegen Barry und Mandeep. Zusammen erklärten sie die Arbeitsabläufe im Herbarium und zeigten uns das Herbarium vor Ort. Sie erzählten uns viele Tipps und Tricks, die sie über die letzten Jahrzehnte herausgefunden hatten und die heute Standard in der Herbariumtechnik sind.

Barry Phillips zeigt wie man ein Exemplar für die Herbarien sammelt.

Hygiene ist sehr wichtig, nach jedem Schnitt wird das Messer oder die Schere desinfiziert.

Schließlich ging es ans Eingemachte. Wir sind durch den Garten gegangen, um unsere eigenen Pflanzen zu sammeln und anschließend zu archivieren. Ich wählte Fritillaria meleagris, eine meiner Lieblingspflanzen, die zur Zeit blühen. Zurück im Seminarraum haben wir mit RHS genormten Farbtafeln die Farben der einzelnen Pflanzenteile festgehalten. Denn selbst heutzutage mit modernster Technologie, können die Farben beim Pressen und trocknen nicht erhalten werden. Wissenschaftlich erklärt sich das so, dass die Farbpigmente in Wasser gelöst sind, beim trocknen demzufolge Wasser entzogen wird und sich damit die chemische Zusammensetzung der Farbpigmente ändert. Mit Hilfe dieser Farbtafeln kann man dann aber trotzdem noch im Nachhinein eindeutig sagen, welche Farbe die Blüte oder das Staubblatt gehabt hat. Besonders zur Identifizierung einzelner Sorten innerhalb einer Pflanzengruppe, sind Farben häufig die einzige Eigenschaft für eine sichere Identifizierung.

Fritillaria meleagris
Farbtafeln der RHS, fünfte Auflage

Vergleichen der Farben mit der Farbtafel, danach wird der Farbcode aufgeschrieben.

Meine Fritillaria meleagris, fertig zum Pressen.

Über das digitale Fotografieren wurde auch gesprochen, ist es doch eine sehr gute Methode, um Abbilder der Pflanzen zu Archivieren. Allerdings gibt es auch hier Nachteile, denn selbst ein erfahrener Profi wird nicht die Farben real widergeben können. So kann man auch hier nicht die Farbtafeln umgehen. Zudem kann es sein, dass ein Nicht-Botaniker möglicherweise relevante Pflanzenteile nicht fotografiert und somit wichtige Charaktere zur Identifizierung nicht festgehalten wurden.

Schließlich pressten wir unser Exemplar. Wie ein Sandwich wird es stramm eingepackt und dann mittels Zuggurte und Holzstreifen zusammengepresst. So kann der ganze Stapel in den Trockner (oder über dem Heizkörper) getrocknet werden. Wichtig hier ist, dass das Material möglichst schnell getrocknet wird, um so wenig Qualitätsverluste wie möglich zu haben. Theoretisch also könnte man das Ganze in den Backofen bei 80°C stecken. Dann allerdings ist von der DNS innerhalb des Pflanzenmaterial nichts mehr übrig. DNS besteht aus Eiweißen (Proteine), die bei über 40°C denaturieren (zerfallen). Daher ist ein Fieber über 40°C auch so lebensbedrohlich für uns Menschen, denn die Eiweißkomponenten in unserem Körper zerfallen und können danach nicht wieder repariert werden. So ist das bei allem lebenden Material, welches Proteine beinhaltet. Die DNS zu erhalten ist allerdings ebenso wichtig für eine 100% Identifizierung wie das eigentliche Herbariumexemplar auf dem Blatt Papier.

fest gezurrt und mit Holzleisten auf Spannung gebracht, erzeugt hohen Druck
Am Ende haben wir geübt, ein bereits trockenes Exemplar auf ein standardisiertes Blatt zu applizieren. Dazu hatte Barry Tage zuvor Material gesammelt, das nun als Übungsmaterial diente. Ich suchte mir einen Farn heraus. Beim Aufkleben der gepressten Pflanze geht es vorwiegend um die botanischen Charaktere und nicht um die Schönheit. So hatte ich die Wahl zwischen einem schön aussehendem Farnwedel und einem nicht so schön aussehendem Wedel. Leider sollte ich den nicht so schön aussehenden benutzen, weil dieser die botanischen Charaktere besser widergibt, als der andere.

Dryopteris x erythrosora 'Brilliance' fertig zum Archivieren in einem Herbarium.

Immer wieder konnten wir Fragen dazwischen werfen und wir bekamen hoch qualitative Antworten. Dieser Tag war einfach nur wundervoll und extrem lehrreich. Am liebsten würde ich direkt loslegen und ganz viel Pressen. Leider habe ich daheim keinen Platz. Zu guter Letzt wurden wir eingeladen, gepresste Exemplare einzuschicken, damit sie der Sammlung in Wisley hinzugefügt werden können.

Exemplare aus dem Wisley Herbarium

Wisley Herbarium mit derzeit 80.000 Exemplaren



Sonntag, 14. April 2013

Gemüse für 2013

Im gleichen Atemzug haben wir unser Gemüse für dieses Jahr ausgesät. Obwohl unser Garten sehr klein ist, hatten wir letztes Jahr ordentlich Essbares kultiviert. Daran wollen wir anknüpfen und unser Stück Land noch besser nutzen, sprich wir werden unseren Kräutergarten wesentlich vergrößern. Ich liebe Kräuter!

Gemüsesamen für 2013

Zurück zu unseren Gemüsesamen, da stand ähnliches wie letztes Jahr auf der Liste, mit ein paar "deutschen" Erweiterungen. Kohlrabi ist eines meiner Lieblingsgemüse, welches man hier in England sehr selten bekommt, und dann nur zu "Delikatessen-Preisen". Warum die Briten den vielseitigen Kohlrabi nicht anbauen, verstehe ich nicht.

Zum Aussäen nutzen wir Gemüse-Substrat. Wo genau der Unterschied liegt, wollte die Verpackung nicht verraten. (Überhaupt werden sinnvolle Inhaktsangaben bei Substraten eine Rarität scheint mir). Es ist ein sehr fein gehäckseltes, torffreies Substrat, so dass hier keine Holzstückchen oder ähnliches zu finden sind.

Anstatt teurer Press- oder Quelltöpfe sammeln wir Klorollen. Davon kann man sechs Stück in eine aufgeschnittene Milchpackung stecken. Die Klorollen können nach der Keimung direkt in den Garten gepflanzt werden, denn sie verrotten sehr schnell. Eine andere Methode wäre auch statt der Klorrollen, mehrere Lagen Zeitungspapier zusammen zu rollen. Diese verrotten noch schneller und ist nicht ganz so stabil. Daher bevorzugen wir die Klorollen, die man eben ohne jegliches Basteln direkt so verwenden kann. Regenwürmer lieben übrigens verrottende Pappe und Zeitungspapier.





Samstag, 13. April 2013

RHS Samen behandelt oder ausgesät

Heute hatte ich endlich, endlich Zeit meine tollen Samen von der RHS einzusäen. Die letzten Wochen waren bei mir sehr turbulent und stressig; dabei hatte ich zahlreich Gärtnerisches auf meiner "Möchte ich unbedingt tun" - Liste stehen. So konnte ich es nicht erwarten schließlich nach draußen in meinen eigenen Garten zu kommen.

Dort erwartete mich ein trauriges Bild. Unkraut wohin man sieht, viele Pflanzen mit braunen Blättern, die Erde vom vielen Regen verdichtet und dann gibt es dies und das, welches ich umpflanzen möchte. Oje... ich brauche mehr Zeit.

Priorität für heute allerdings die Samen. Denn es wird doch langsam spät. Zwar hatten wir viele, lange Wochen zuvor noch eisiges Wetter, was die Pflanzen in ihrer saisonalen Entwicklung stark bremste; mit den letzten Tagen warmer Frühlingsluft und Sonnenschein jedoch explodieren die Pflanzen förmlich. Da bleibt kaum Zeit Versäumtes nachzuholen und schon ist es zu spät.

Recherche
Zunächst einmal musste ich aber in meinen Büchern wälzen, denn viele dieser Samen habe ich noch nie zuvor vermehrt. Daher war es wichtig herauszufinden, auf welche Weise diese oder jene Samen ausgesät oder behandelt werden müssen. Zu jeder Pflanze machte ich mir Notizen auf einem Post-It, worauf ich dann auch das Datum festhalten kann.

Dill-Samen, Anethum graveolens
Danach ging es um das eigentliche Aussäen. Ich benutzte herkömliches Substrat aus dem Gartencenter, nichts spezielles. Ich weiß, dass ein Aussaat-Substrat eine wesentlich feinere Struktur und weniger Nährstoffe enthält. So hatte ich zwar einige kleine Holzhäcksel und diverse Kompost-Knubbel im Substrat, mich persönlich störte das aber nicht. Die Keimlinge dürften damit auch wenig Probleme haben, sind die Bedingungen in der Natur schließlich auch nie perfekt.



Samen wie die der Küchenschelle, Pulsatilla vulgaris (eine meiner absoluten Lieblingspflanze), haben ein haariges Fähnchen, das den Samen ermöglicht mit dem Wind in benachbarte Gebiete zu fliegen. Diese Fähnchen stören allerdings beim Aussäen per Hand. Sie verhindern dass die Samen Kontakt mit dem Substrat haben und schieben sich trotz Andrücken wieder heraus. Deshalb sollten die Fähnchen vor dem Aussäen vorsichtig entfernt werden. Dies kann man mit einer scharfen Schere machen oder sie mit ein wenig Fingerspitzengefühl sachte abbrechen. Am Ende können die Samen problemlos eingesät werden.
Pulsatilla vulgaris Samen, rechts mit Fähnchen, links ohne.

Je nach Anzahl der Samen habe ich entweder 9cm Plastiktöpfe oder Anzuchtschalen genutzt. Die meisten Samen profitieren von einer Sandschicht, um die Samen zu beschweren und abzudecken. Einige brauchen Licht oder Dunkelheit zum Keimen, so variiert die Schichtdicke je nach Art. Manche brauchen gar keine Sandschicht, dann allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Samen nicht durch Wind fort geblasen werden können. Auch droht draußen die Gefahr von Nagerfraß oder Vögel, die im Substrat picken.


Jede Samenpartie sollte für eine spätere Identifizierung ordentlich beschriftet werden. Einige Samen benötigen Zimmertemperaturen zum Keimen, andere wiederum mögen den stetigen Wechsel zwischen Nach- und Tagtemperaturen oder sogar Frost.

Besonders zur Umgehung der Keimhemmung ist ein Saatbehandlung von Nöten. Eine Keimhemmung verhindert das Keimen in ungünstigen Bedingungen. So können die Samen beispielsweise den Winter sicher überleben und "wissen" genau wenn es Frühjahr ist. Man kann dies durch sogenanntes Stratifizieren manipulieren und die Samen quasi überlisten. Dazu friert man die Samen über einen gewissen Zeitraum ein, oder lagert die Samen im Kühlschrank. Manchmal ist es möglich dies in trockenem Zustand zu machen, häufig allerdings sollten die Samen in handfeuchtem Substrat liegen. Der Zeitraum für eine Stratifizierung variiert je nach Pflanzenart und kann am besten in Büchern nachgelesen werden.

Samen mit dicken Schalen müssen möglicherweise skarifiziert (angekratzt oder angeraut) werden. Denn auch hier wirkt die dicke Samenschale als Keimhemmung. In der Natur würden Feuchtigkeit, Mikroorganismen und Temperaturschwankungen für eine langsame Zersetzung sorgen. Erst dann kann Wasser zum innen liegenden Samen gelangen und den Keimprozess beginnen. Zuhause kann man dies sehr leicht mit Schmirgelpapier (Sandpapier) hinbekommen. Oder man auch mit einem scharfen Messer sehr vorsichtig die Schale ankratzen. Anschließendes Einweichen in Wasser über 24 Std. erhöht ebenfalls die Keimrate.

Jetzt brauche ich ein wenig Geduld. In einigen Wochen sollten meine Samen gekeimt haben, obwohl einige Samen laut Literatur natürlicherweise Monate zum Keimen brauchen.
Dabei bin ich doch so ungeduldig...

Donnerstag, 11. April 2013

Endlich blühen die Magnolien

Es hat lange genug gedauert, bis die Magnolienblüten anfingen aufzugehen dieses Jahr. Die lang anhaltende kalte Witterung mit schneidigem Wind und, wenn auch milden Nachtfrösten von -1°C, hat den Frühling weit hinaus gezögert.
Die Magnolienblütenknospen waren seit vielen Wochen dick angeschwollen, öffneten sich aber nicht. Jetzt endlich gab es ein wenig Sonnenschein und warme Tagtemperaturen von um die 8°C.


Die berühmte Magnolien-Allee im Sir Harold Hillier Arboretum ist derzeit allerdings noch nicht am blühen. Dort sind Magnolia x soulangeana Hybriden gepflanzt, die sich offenbar später öffnen als Sorten wie Magnolia 'Michael Rosse' beispielsweise. Schon in den Jahren zuvor konnte ich ähnliches beobachten.

Leider scheinen die Blütenblätter innerhalb der Knospen bereits von den letzten Nachtfrösten vor einer Woche leicht geschädigt worden zu sein. Denn viele Blütenblätter haben braune Stellen = Frostschaden, obwohl es jetzt gegenwärtig keine Fröste mehr gegeben hat.


Dienstag, 9. April 2013

Samen von Clivia miniata erhalten

Über ein Gartenforum habe ich überraschenderweise Samen von Clivia miniata als Geschenk erhalten. Elke ist dort eine Klivien-Liebhaberin und hatte die Samen übrig.

Samen einer Clivia miniata Hybride gelb von Elke

Vor Jahren bereits hatte ich eine rotblühende Klivie als Hauspflanze. Zu der Zeit war ich Studentin in Osnabrück und fand mehrere Klivien in der WG. Keiner meiner Mitbewohner schien sich recht um die Hauspflanzen zu kümmern, sprich sie wurden nie umgetopft und nur selten gewässert. Der Klivie schien das zu gefallen, denn sie war ein stattliches Exemplar mit vielen Abkömmlingen und reicher Blüte. Ich nahm mich der Zimmerpflanzen an, konnte bei Studiumsende allerdings keine der Pflanzen mitnehmen.

Freitag, 5. April 2013

Camellia im Sir Harold Hillier Arboretum (Liste)

Hier ein Einblick in die Camellia-Inventurliste. Alle diese Arten und Sorten sind im Arboretum ausgepflanzt und haben sich seit vielen Jahren etabliert. Dort gibt es ca. 468 Kamelien.
In den letzten Tagen habe ich versucht Fotos der Blüten zu machen. Über die nächsten Jahre erhoffe ich mir eine Art Fotodatenbank aufzubauen. Wäre toll in Zukunft Bilder aller Sorten auf einer Seite zu haben, wo man sie direkt vergleichen kann, auch wenn nicht gerade Blütezeit ist.

Camellia Barbara Clark
Camellia Barbara Hillier
Camellia Belinda Carlyon
Camellia Beni-wabisuke
Camellia Bernadette Karsten
Camellia Black Lace
Camellia Bonnie Marie
Camellia Brian
Camellia Captain Rawes
Camellia caudata
Camellia chekiangoleosa
Camellia China Lady
Camellia Cornish Snow
Camellia Cornish Spring
Camellia cuspidata
Camellia Doctor Bob
Camellia Doctor Clifford Parks
Camellia Dr Louis Polizzi
Camellia Elizabeth Bolitho
Camellia Extravaganza
Camellia Felice Harris
Camellia Fire Chief
Camellia First Flush
Camellia forrestii
Camellia Forty-Niner
Camellia Francie L
Camellia fraterna
Camellia Freedom Bell
Camellia hiemalis Dazzler
Camellia hiemalis Showa-no-sakae
Camellia hiemalis Sparkling Burgundy
Camellia Inamorata
Camellia Innovation
Camellia Inspiration
Camellia japonica
Camellia japonica Adelina Pattii
Camellia japonica Adolphe Audusson
Camellia japonica Aka-koshimino
Camellia japonica Akashigata
Camellia japonica Akebono
Camellia japonica Alba Plena
Camellia japonica Alba Simplex
Camellia japonica Albertii
Camellia japonica f. albipetala
Camellia japonica Alexander Hunter
Camellia japonica Alfredo Capellini
Camellia japonica Alfredo Moreira da Silva
Camellia japonica Althaeiflora
Camellia japonica Anemoniflora
Camellia japonica Angel
Camellia japonica Angela Cocchi
Camellia japonica Annie Wylam
Camellia japonica Apollo
Camellia japonica Apple Blossom
Camellia japonica Arciduchessa Isabella di Toscana
Camellia japonica Auburn White
Camellia japonica Australis
Camellia japonica Ave Maria
Camellia japonica Ballet Dancer
Camellia japonica Barbara Woodroof
Camellia japonica Beau Harp
Camellia japonica Bella Lambertii
Camellia japonica Bella Portuense
Camellia japonica Berenice Boddy
Camellia japonica Berenice Perfection
Camellia japonica Betty Sheffield
Camellia japonica Betty Sheffield Blush
Camellia japonica Betty Sheffield Pink
Camellia japonica Betty Sheffield Silver
Camellia japonica Betty Sheffield Supreme
Camellia japonica Bill Stewart
Camellia japonica Billie McCaskill
Camellia japonica Blackburnia
Camellia japonica Blaze of Glory
Camellia japonica Blood of China
Camellia japonica Bob Hope
Camellia japonica Bob's Tinsie
Camellia japonica Bokuhan
Camellia japonica Bonomiana
Camellia japonica Brushfield's Yellow
Camellia japonica Bryan Wright
Camellia japonica C.M. Hovey
Camellia japonica C.M. Wilson
Camellia japonica Campbellii
Camellia japonica Campsii Alba
Camellia japonica Candidissima
Camellia japonica Carminetta
Camellia japonica Carson
Camellia japonica Carter's Sunburst
Camellia japonica Cecile Brunazzi
Camellia japonica Chandleri
Camellia japonica China Doll
Camellia japonica Cinderella
Camellia japonica Clarise Carleton
Camellia japonica Clotilde
Camellia japonica Commander Mulroy
Camellia japonica Compacta Alba
Camellia japonica Comte de Gomer
Camellia japonica Conspicua
Camellia japonica Contessa Paolina Guicciardini
Camellia japonica Coquettii
Camellia japonica Cream Bar
Camellia japonica Crossbar
Camellia japonica cultivar
Camellia japonica Dainty
Camellia japonica De la Reine
Camellia japonica Debutante
Camellia japonica Desire
Camellia japonica Devonia
Camellia japonica Dewatairin
Camellia japonica Dixie Knight
Camellia japonica Dobreei
Camellia japonica Doctor Tinsley
Camellia japonica Dona Jane Andresson
Camellia japonica Dr Burnside
Camellia japonica Dr H.G. Mealing
Camellia japonica Drama Girl
Camellia japonica Duc de Bretagne
Camellia japonica Duchesse de Nassau
Camellia japonica Duchesse Decazes
Camellia japonica Edelweiss
Camellia japonica Eleanor Hagood
Camellia japonica Elegans
Camellia japonica Elegans Champagne
Camellia japonica Elegans Supreme
Camellia japonica Elizabeth Le Bey
Camellia japonica Elsa
Camellia japonica Emmett Barnes
Camellia japonica Etherington White
Camellia japonica Eugene Lize
Camellia japonica Eximia
Camellia japonica Fimbriata
Camellia japonica Finlandia
Camellia japonica Fire Falls
Camellia japonica Flamingo
Camellia japonica Fleur Dipater
Camellia japonica Forest Green
Camellia japonica Frans Van Damme
Camellia japonica Fred Sander
Camellia japonica Frizzle White
Camellia japonica Frostly Morn
Camellia japonica Furo-an
Camellia japonica Gail Evans
Camellia japonica Giardino Santarelli
Camellia japonica Gigantea
Camellia japonica Guiseppina
Camellia japonica Gladys Wannamaker
Camellia japonica Gloire de Nantes
Camellia japonica Goshoguruma
Camellia japonica Grace Bunton
Camellia japonica Grand Prix
Camellia japonica Grand Slam
Camellia japonica Guilio Nuccio
Camellia japonica Guthriana
Camellia japonica Hagoromo
Camellia japonica Hakurakuten
Camellia japonica Hanafuki
Camellia japonica Hanatachibana
Camellia japonica Her Majesty Queen Elizabeth II
Camellia japonica Hikarugenji
Camellia japonica High Hat
Camellia japonica Il Gioiello
Camellia japonica Imbricata
Camellia japonica Indian Summer
Camellia japonica Italiana
Camellia japonica James Allan
Camellia japonica Jenny
Camellia japonica Jenny Lind
Camellia japonica Jessie Burgess
Camellia japonica Jingle Bells
Camellia japonica Joseph Pfingstl
Camellia japonica Julia Drayton
Camellia japonica Julia France
Camellia japonica Juno
Camellia japonica Jupiter
Camellia japonica Kamo-honnami
Camellia japonica Kenny
Camellia japonica Kimberley
Camellia japonica Kishu-tsukasa
Camellia japonica Konini
Camellia japonica Konronkoku
Camellia japonica Kon-wabisuke
Camellia japonica Koyoden
Camellia japonica Kramer's Supreme
Camellia japonica Kumagaya
Camellia japonica Kumasaka
Camellia japonica Kumo-i
Camellia japonica La Place
Camellia japonica La Sonnambula
Camellia japonica Lady Campbell
Camellia japonica Lady de Saumarez
Camellia japonica Lady Mackinnon
Camellia japonica Lady McCulloch
Camellia japonica Lady Vansittart
Camellia japonica Lady Vansittart White
Camellia japonica Lalla Rookh
Camellia japonica Lanarth
Camellia japonica Latifolia
Camellia japonica Lavinia Maggi
Camellia japonica Lavinia Maggi Rosea
Camellia japonica L'Avvenire
Camellia japonica Lawrence Walker
Camellia japonica Le Lys
Camellia japonica Lily Pons
Camellia japonica Lovelight
Camellia japonica var. macrocarpa
Camellia japonica Madame Cachet
Camellia japonica Madame Charles Blard
Camellia japonica Madame de Strekaloff
Camellia japonica Marchioness of Exeter
Camellia japonica Margaret Davis
Camellia japonica Margaret Davis Picotee
Camellia japonica Margaret Ratcliffe
Camellia japonica Margaret Short
Camellia japonica Margarete Hertrich
Camellia japonica Marguerite Gouillon
Camellia japonica Marguerite Gouillon Rose
Camellia japonica Maria Morren
Camellia japonica Mars
Camellia japonica Mary Charlotte
Camellia japonica Masayoshi
Camellia japonica Mathotiana
Camellia japonica Mathotiana Alba
Camellia japonica Mathotiana Rosea
Camellia japonica Mathotiana Supreme
Camellia japonica Mattie Cole
Camellia japonica Melody Lane
Camellia japonica Mercury
Camellia japonica Mikenjaku
Camellia japonica Miyakodori
Camellia japonica Momijigari
Camellia japonica Monsieur Faucillon
Camellia japonica Morning Glow
Camellia japonica Mrs Bertha A. Harms
Camellia japonica Mrs D.W. Davis
Camellia japonica Mrs Tingley
Camellia japonica Nicholsonii
Camellia japonica Ninfa Egeria
Camellia japonica Niobe
Camellia japonica Nobilissima
Camellia japonica Nuccio's Gem
Camellia japonica Nuccio's Jewel
Camellia japonica Paulette Goddard
Camellia japonica Pink Champagne
Camellia japonica Pink Clouds
Camellia japonica Pink Ice
Camellia japonica Pirzio Secondo
Camellia japonica Pope John Paul XXIII
Camellia japonica Premier
Camellia japonica Preston Rose
Camellia japonica Primavera
Camellia japonica Prince Eugene Napoleon
Camellia japonica Prince Frederick William
Camellia japonica Princess Baciocchi
Camellia japonica Princess Lavender
Camellia japonica Princess Murat
Camellia japonica Quercifolia
Camellia japonica R.L Wheeler
Camellia japonica Râgetsu
Camellia japonica Reg Ragland
Camellia japonica Royal White
Camellia japonica Rubescens Major
Camellia japonica Sabina
Camellia japonica Sakuraba
Camellia japonica San Dimas
Camellia japonica Satanella
Camellia japonica Saudade de Martins Branco
Camellia japonica Scentsation
Camellia japonica Shiragiku
Camellia japonica Shiro Chan
Camellia japonica Snow Bell
Camellia japonica Snow Goose
Camellia japonica Snowflake
Camellia japonica Soul
Camellia japonica Souvenir de Bahuaud-Litou
Camellia japonica St. Andre
Camellia japonica Suibijin
Camellia japonica Sylva
Camellia japonica Sylvia
Camellia japonica Taro-an
Camellia japonica The Czar
Camellia japonica The Pilgrim
Camellia japonica Tinker Bell
Camellia japonica Tokyo
Camellia japonica Tom Thumb
Camellia japonica Tomorrow
Camellia japonica Tomorrow Variegated
Camellia japonica Tomorrow's Dawn
Camellia japonica Tricolor
Camellia japonica Tricolor Nova
Camellia japonica Tristan
Camellia japonica Tsukimi-guruma
Camellia japonica Valtevareda
Camellia japonica Ville de Nantes
Camellia japonica Virginia Carlyon
Camellia japonica Virgin's Blush
Camellia japonica Vulcan
Camellia japonica Waiwhetu Beauty
Camellia japonica White Swan
Camellia japonica Wilamina
Camellia japonica Wildwood
Camellia japonica Yours Truly
Camellia japonica Yukibotan
Camellia japonica Yukimiguruma
Camellia John Taylor
Camellia Jonathan
Camellia Katie Variegated
Camellia kissi
Camellia Leonard Messel
Camellia Lovesong
Camellia maliflora
Camellia Maud Messel
Camellia Michael
Camellia Michael Snellgrove
Camellia miyagii
Camellia Nijinski
Camellia nitidissima
Camellia oleifera
Camellia oleifera Lu Shan Snow
Camellia Otto Hopfer
Camellia Pink Snow
Camellia pitardii var. yunnanica
Camellia reticulata
Camellia reticulata Arch of Triumph
Camellia reticulata K.O. Hester
Camellia reticulata William Hertrich
Camellia Robert Fortune
Camellia rosiflora
Camellia Royalty
Camellia rusticana Akatsuki-no-yume
Camellia rusticana Ama-no-gawa
Camellia rusticana Beni-arajishi
Camellia rusticana Benten
Camellia rusticana Hime-no-yoac
Camellia rusticana Kasugayama
Camellia rusticana Kirin-no-hime
Camellia rusticana Kirin-no-mine
Camellia rusticana Koshi-no-haru
Camellia rusticana Koshi-no-hime
Camellia rusticana Otome
Camellia rusticana Yukikomachi
Camellia 'Salab' x japonica 'Kingyo-tsubaki'
Camellia saluensis
Camellia saluensis Bartley Pink
Camellia saluensis Trewithen Red
Camellia Salutation
Camellia sasanqua
Camellia sasanqua Azuma-nishiki
Camellia sasanqua Crimson King
Camellia sasanqua cultivar
Camellia sasanqua Duffy Allan
Camellia sasanqua Fuji-no-mine
Camellia sasanqua Hugh Evans
Camellia sasanqua Jean May
Camellia sasanqua Mikuniko
Camellia sasanqua Mine-no-yuki
Camellia sasanqua Narumigata
Camellia sasanqua Onigoromo
Camellia sasanqua Setsugekka
Camellia sasanqua Tricolor
Camellia sasanqua Usubeni
Camellia sasanqua White Starlight
Camellia sasanqua Simon Bolitho
Camellia sinensis
Camellia sinensis Small Leaf
Camellia sp
Camellia Spring Festival
Camellia taliensis
Camellia Tarokaja
Camellia trictiocarpa
Camellia Tristrem Carlyon
Camellia x vernalis
Camellia White Empress
Camellia x williamsii
Camellia x williamsii Anticipation
Camellia x williamsii Apple Blossom
Camellia x williamsii Beatrice Michael
Camellia x williamsii Bow Bells
Camellia x williamsii Bowen Bryant
Camellia x williamsii Brogadoon
Camellia x williamsii C.F. Coates
Camellia x williamsii Caerhays
Camellia x williamsii Cerise
Camellia x williamsii Charles Michael
Camellia x williamsii Cherub
Camellia x williamsii China Clay
Camellia x williamsii Citation
Camellia x williamsii Coppelia
Camellia x williamsii Coppelia Alba
Camellia x williamsii Crinkles
Camellia x williamsii cultivar
Camellia x williamsii Daintiness
Camellia x williamsii Debbie
Camellia x williamsii Donation
Camellia x williamsii E.G Waterhouse
Camellia x williamsii E.T.R. Carlyon
Camellia x williamsii Elegant Beauty
Camellia x williamsii Elizabeth de Rothschild
Camellia x williamsii Elsie Jury
Camellia x williamsii Exaltation
Camellia x williamsii Francis Hanger
Camellia x williamsii Galaxie
Camellia x williamsii George Blandford
Camellia x williamsii Gillian Carlyon
Camellia x williamsii Glenn's Orbit
Camellia x williamsii Golden Spangles
Camellia x williamsii Grand Jury
Camellia x williamsii Hiraethlyn
Camellia x williamsii J.C. Williams
Camellia x williamsii Jenefer Carlyon
Camellia x williamsii Jermyns'
Camellia x williamsii Joan Trehane
Camellia x williamsii Julia Hamiter
Camellia x williamsii Jury's Yellow
Camellia x williamsii Lady Growrie
Camellia x williamsii Les Jury
Camellia x williamsii Little Lavender
Camellia x williamsii Mary Christian
Camellia x williamsii Mary Jobson
Camellia x williamsii Mary Larcom
Camellia x williamsii Mary Phoebe Taylor
Camellia x williamsii Mildred Veitch
Camellia x williamsii Mona Jury
Camellia x williamsii Muskoka
Camellia x williamsii Phillippa Forward
Camellia x williamsii Pink Wave
Camellia x williamsii Rose Parade
Camellia x williamsii Rosemary Williams
Camellia x williamsii Saint Ewe
Camellia x williamsii Senorita
Camellia x williamsii Tiptoe
Camellia x williamsii Water Lily
Camellia x williamsii Wilber Foss
Camellia Winter's Charm
Camellia Winter's Dream
Camellia Winter's Star
Camellia Winton
Camellia yuhsienensis


Dienstag, 2. April 2013

Niederschlag März 2013

Ort: Romsey, Hampshire, UK

Messungszeitpunkt: täglich um 8.00 Uhr morgens

Gesamtniederschlagsmenge im März: 93,1mm

Montag, 1. April 2013

April: Wichtige Gartenarbeiten

Generelle Gartenarbeiten:
  • Unkräuter unter Kontrolle halten.
  • Rosen düngen.

Rasen:
  • gegen Ende des Monats kann der Rasen gedüngt werden
  • Moos und Unkräuter behandeln / entfernen
  • Alle zwei Wochen mähen, bei ausreichendem Wuchs
  • neue Rasenflächen einsäen bzw. kahle Flächen nachsäen
  • Rollrasen legen

Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen:
  • immergrüne Gehölze jetzt umpflanzen.
  • "saure" Pflanzen wie Azaleen und Rhododendron düngen.
  • Winterjasmin und Hortensien beschneiden.
  • frische Triebe von Kletterpflanzen anbinden
  • Gehölze in Töpfen auspflanzen
  • Heckenpflanzen jetzt kaufen und pflanzen 

Blütenstauden:
  • verblühte Blüten von Osterglocken abschneiden, bevor Samen angesetzt werden (konserviert die Energie in der Zwiebel für eine bessere Blüte im nächsten Jahr)
  • Blätter von Zwiebelgewächsen (Osterglocken, Schneeglöckchen, Crocus etc.) erst abschneiden, wenn sie vergilben
  • weiterehin Stauden teilen und neupflanzen
  • gegen Ende des Monats (nur wenn frostfrei !) Dahlien auspflanzen
  • Steingarten neu bepflanzen bzw. Lücken füllen und mit einer frischen Schicht Kies bestücken
  • winterharte einjährige draußen aussäen oder Sämlinge aus der Herbstaussaat auspflanzen
  • Frostschutz von frostempfindlichen Pflanzen langsam entfernen

Balkon:
  • Frühlingsblüher in Töpfe pflanzen
  • Sommerblühende Pflanzen eintopfen
  • immergrüne und Zwerggehölze eintopfen
  • Tröge bepflanzen

Gemüse und Kräuter:
  • falls nötig wässern
  • unkrautfrei halten
  • Zeit zum Aussäen von: Dicke Bohnen, Rosenkohl, Erbsen, Blumenkohl, Broccoli, Rote Beete, Porree, Radieschen, Kohlrabi, Salat, Spinat, Pastinaken, Mangold, Chicoree, Karotten und Zwiebeln.
  • Früh- und Kartoffeln pflanzen, erste Triebe anhäufeln und somit vor Frost schützen
  • Spargel und Artischocken pflanzen
  • Kräuter aussäen

Früchte:
  • Erdbeeren pflanzen
  • Feigen und Weinreben pflanzen bzw. frische Triebe anbinden
  • Johannis- und Brombeeren düngen
  • Steinfrüchte (Kirschen und Pflaumen) beschneiden

Unter Glas:
  • Glashaus an warmen, sonnigen Tagen belüften, gegen Nachmittag schließen, um die Wärme für Nacht zu halten
  • Pflanzen an schönen (warmen, sonnigen) Tagen nach draußen tun, um sie langsam abzuhärten und an das Wetter außerhalb des Glashauses zu gewöhnen
  • Keimlinge pikieren
  • Begonien und Gloxinien umtopfen
  • Hortensien über Stecklinge vermehren
  • Amaryllis und Alpenveilchen für die Ruhephase vorbereiten
  • Tomaten aussäen
  • frostempfindliches Gemüse aussäen: Mais, Grüne Bohnen, Kürbis und Zucchini
  • Erdbeeren gegebenefalls bestäuben und düngen
  • Gemüse- und Salatkeimlinge ausdünnen

Wasser:
  • zu groß gewordene Pflanzen teilen bzw. neu bepflanzen
  • Fische nur füttern wenn sie aktiv sind und es etwas wärmer ist



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